google36a4e2006f6d46e2.html

 

 

 


Lebenslauf

Krankenschwester und Trauertherapeutin, geboren am 10. Mai 1971 in Erlabrunn, verheiratet, zwei Söhne, lebt in Breitenbrunn.  

Nach dem Realschulabschluss 1987 absolvierte Simone Lang in Aue eine Fachschulausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Berufliche Erfahrungen sammelte sie im Sächsischen Krankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Reiboldsgrün und im Universitätsklinikum Regensburg.

Nach der Elternzeit war sie als Koordinatorin im Hospizdienst Erlabrunn maßgeblich am Aufbau der Hospiz- und Palliativlandschaft im Erzgebirgskreis beteiligt, schloss eine Ausbildung zum „Integrativen Trauertherapeuten“ ab.

2010 wurde Simone Lang SPD-Mitglied. Nach vierjähriger Tätigkeit als Beisitzerin im Kreisverband Erzgebirge, wurde sie 2014 zu dessen Vorsitzender gewählt. Im gleichen Jahr ist sie in den Sächsischen Landtag gewählt worden.

Die ehrenamtliche Arbeit von Simone Lang liegt vorrangig im sozialen Bereich. Sie ist seit vielen Jahren Vorstandsmitglied der AWO Erzgebirge und stellvertretende Vorsitzende im Landesverband für Hospizarbeit- und Palliativmedizin Sachsen. Die Erzgebirgerin engagiert sich seit langem für die Verbreitung des Hospizgedankens und die gesicherte Förderung dieser Arbeit. In der Enquetekommission Pflege des Sächsischen Landtags entwickelt sie Strategien mit zur Sicherung der Versorgung und Weiterentwicklung der Qualität der Pflege für ältere Menschen. Zudem wirkt sie im Vorstand der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung mit. Regelmäßig lädt sie beispielsweise Schüler/innen und deren Eltern zu Drogenpräventionsveranstaltungen ein.   


Visionen

Mein wichtigstes Anliegen ist die Förderung des ländlichen Raums, ganz besonders im Hinblick auf die Infrastruktur im Bereich Gesundheit und Pflege. Dazu gehören strategische Veränderungen, wie wir sie in der Enquetekommission Pflege beraten. Beispiele dafür sind die Entwicklung von vielfältigen - auch alternativen - Wohnformen im Alter (Wohnraumförderung) und die Evaluation zum Thema Einsamkeit mit Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Ich mache mich stark für die Rechte von Verbrauchern, Senioren und  Pflegebedürftigen. Eine flächendeckende, persönliche Beratung muss durch finanzielle Unterstützung der Träger durch den Freistaat gewährleistet werden, wie z. B. die bei den Landkreisen angesiedelten Pflegekoordinatoren.

Ich kämpfe als Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss mit für eine solide, zukunftsorientierte Haushaltspolitik. Nach Jahren extremer Sparpolitik gilt es jetzt, zu investieren und den Freisaat Sachsen aktiv zu gestalten. Der Staatsabbau muss beendet werden, Bildung und Infrastruktur sind zu fördern und die Zivilgesellschaft zu stärken, denn das sind wesentliche Fundamente einer lebendigen Demokratie. Unser Erzgebirge soll attraktiv, lebenswert und zukunftssicher bleiben, auch für nachfolgende Generationen.