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Aktuelles

Brückenbergschüler zeigen Gästen ihre Schule












Schwarzenberg. Gleich zum Beginn des neuen Schuljahres haben die Schülerinnen und Schüler der "Brückenbergschule" in Schwarzenberg Besuch bekommen: Landtagsabgeordnete Simone Lang aus Breitenbrunn brachte den Älteren der geistig behinderten Mädchen und Jungen jeweils einen der beliebten Schülerkalender mit, die der Sächsische Landtag jedes Jahr heraus gibt. Die Jüngeren erhielten kuschelige Plüsch-Elefanten, gesponsert von der in Schwarzenberg ansässigen Firma VfV GmbH - Der Sachpool (Versicherungsmakler), vertreten durch Gesellschafter Chris Hunger. Schulleiterin Ingrid Baumann, Lehrer/-innen und Schüler/-innen führten die Gäste durch das Haus und berichteten aus ihrem Alltag. Heranwachsende mit Handicaps werden entsprechend ihrer Fähig- und Fertigkeiten nach einem fundierten Lehrplan gefördert. "Ich bin sehr begeistert von der Arbeit, die hier geleistet wird und der wirklich liebevollen Atmosphäre im gesamten Schulhaus. In erster Linie geht es dem pädagogischen Personal darum, den behinderten Kindern und Jugendlichen Alltagskompetenzen zu vermitteln, damit sie entsprechend ihrer Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Erfolge sind sehr beeindruckend. Unterstützt werde die Mitarbeiter von einem sehr engagierten Förderverein. Gern werde ich in absehbarer Zeit wieder einmal hierher kommen", so Simone Lang.


SPD-Fraktionszeitung im Juni erschienen

Erzgebirgskreis. Vor wenigen Tagen ist an nahezu alle Haushalte in Sachsen die Zeitung "gerecht. - Sozialdemokratische Zeitung für Sachsen" verteilt worden. Dabei sind einige Seiten regionalisiert worden - etwa für den Erzgebirgskreis (siehe unten).




Zum Lesen der kompletten Ausgabe der SPD-Fraktionszeitung folgen Sie bitte dem Link: http://www.spdsaxlt.de/gerecht


Wir brauchen noch viel mehr Prävention


Oberwiesenthal. Kristallines Metamphetamin, besser bekannt unter dem Namen Crystal Meth, bestimmt seit mehreren Jahren die Schlagzeilen und politischen Debatten, wenn es um die Verbreitung harter Drogen geht. Nicht nur im grenznahen Raum zu Tschechien steigt die Zahl der Konsumenten, denn von Tschechien aus hat die Droge den Markt der Nachbarländer erobert. Billig und einfach zu haben, ist sie zum Alltagsbegleiter vieler Menschen geworden.  

Woher kommen die Drogen? Wer sind die Konsumenten? Und wer profitiert von der Sucht? Wie kann in Sachsen auf die erschreckende Entwicklung reagiert werden?

Diesen und weiteren Fragen widmete sich eine Präventionsveranstaltung – organisiert von der Landtagsabgeordneten Simone Lang am Freitagvormittag in der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal. Rund 100 Schülerinnen und Schüler der 8.-10 Klasse (Foto oben) erfuhren aktuelle Zahlen und viele Hintergründe zum Thema von Sven Kaanen, Chefarzt der ev. Fachkliniken Heidehof in Weinböhla, Kriminalhauptkommissar Karl-Heinz Englert (Foto unten/rechts) vom Präventionsteam der Polizei in Aue und Simone Lang, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.


„Die steigenden Zahlen im Bereich der illegalen Drogen, insbesondere bei dem in tschechischen Giftküchen hergestellten Crystal Meth, sind seit Jahren alarmierend. Strafverfolgung ist wichtig, aber noch viel mehr brauchen wir präventive Maßnahmen. Junge Leute müssen rechtzeitig erfahren, welch verheerende, irreparable Folgen der Konsum von Crystal Meth hat. Deshalb bin ich seit zwei Jahren regelmäßig in Schulen entlang der Grenze zu Tschechien unterwegs, um gemeinsam mit Polizei, Ärzten, Psychologen und ehemaligen Drogen-Konsumenten Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Simone Lang. Sie informierte über den 2014 beschlossenen Zehn-Punkte-Plan der Landesregierung zur Bekämpfung der Drogenkriminalität in Sachsen.

Tief beeindruckt waren alle Anwesenden von den Schilderungen eines Betroffenen, der nach jahrelangem Konsum, Suizidversuch, physischem und psychischem Zusammenbruch und einer zwölfwöchigen Psychotherapie nun mithilfe einer Langzeittherapie im Heidehof Weinböhla versucht, endgültig von den illegalen Drogen loszukommen. Chefarzt Sven Kaanen, der in Weinböhla die größte Suchtklinik Mitteldeutschlands leitet, verwies darauf, dass noch viele Plätze in entsprechenden Kliniken fehlen. Drogen-Aussteiger müssten noch viel mehr Angebote bekommen, um wieder zurück in ein ganz normales Leben finden zu können, sagte er.
(Fotos: U. Franke/2)


Gruppe aus Grünhain-Beierfeld zu Gast 

Dresden/Grünhain-Beierfeld. Zu einem Tag in Dresden mit Besuch im Sächsischen Landtag hat Simone Lang aus Schwarzenberg am 18. Mai 2017 die Gruppe Grünhain-Beierfeld der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) eingeladen. Nach einer Führung durch die Räume der SPD-Landtagsfraktion und anschließendem Gespräch mit der Abgeordneten sowie gemeinsamem Mittagessen, konnten die Erzgebirger noch eine Weile auf der Besuchertribüne der Debatte im Plenum folgen. Den Nachmittag verbrachten die Frauen und Männer dann bei einer gemütlichen Schifffahrt mit der "Gräfin Cosel" und kurzer Besichtigung der Altstadt, bevor das Busunternehmen "Grenzlandreisen", die Gruppe wieder gen Heimat brachte. Die Kosten für die Busfahrt hatte ein einheimischer Sponsor übernommen. Am Ende waren sich alle Teilnehmer/-innen einig: "Das war ein sehr schöner Tag und wir haben viel Interessantes gesehen und gehört", brachte es Gruppenleiterin Anita Steiner auf den Punkt. (Foto: U. Franke)


Aktionstag zur Verbraucherbildung in Lauter

Schülerinnen und Schüler der  Klassen 8a (vorn im Bild mit ihrem "Joker" Simone Lang) sowie 7a und 7b aus Aue-Zelle hatten viel Spaß am Wissenstest auf der Bühne. Fotos (2): Verbraucherzentrale Sachsen (Fotos: VZS/2)

Lauter-Bernsbach. Die Verbraucherzentrale Sachsen und Landtagsabgeordnete Simone Lang, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächssichen Landtag haben am 8. Mai 2017 zu einem Aktionstag ins Kulturhaus Lauter eingeladen. Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, aber auch gesunde Ernährung für Kinder und Fragen rund um die Nutzung von Smartphones – Sachsens Verbraucherschützer boten zu einer ganzen Palette von Themen Rat und Hilfe für Jung und Alt.

In Lauter konnten sich speziell größere Kindergartenkinder, Schulkassen sowie Seniorinnen und Senioren in Gruppen oder individuell informieren. 

Mit von der Partie beim großen Schüler-Qiuz waren neben Simone Lang auch Andreas Eichhorst (r.), Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen, und Thomas Kunzmann (l.), Bürgermeister von Lauter-Bernsbach.

„Unser Leben wird immer komplexer“, weiß Simone Lang. „Deshalb bieten auch unsere Verbraucherschützer immer wieder Hilfe und Orientierung an. Der Aktionstag war eine attraktive Gelegenheit, dieses Angebot vorzustellen und vielleicht dem einen oder anderen Besucher die Scheu zu nehmen, sich in einer VZS-Beratungsstelle Rat zu holen. Ich war gern dabei und wünsche mir, dass solche Aktionen auch in anderen Orten angeboten werden.“


Aue liest - Welttag des Buches

Aue. Die Letzten Tage - Leben und Sterben im Hospiz

Als Betroffene, Angehörige und Begleitende werden alle Menschen mit der Zerbrechlichkeit des Lebens konfrontiert.

Doch gerade darin besteht auch die Möglichkeit, das Besondere des Lebens des Gegenübers und für sich selbst aufzuspüren. Im vertrauensvollen Abschied kann man die Würde des Menschen herausheben - und man kann darüber schreiben.

Simone Lang (Foto: Uwe Zenker) hat zum Welttag des Buches in der "Galerie der anderen Art" in Aue diese Texte vorgestellt. In einer kleinen, sehr persönlichen Runde wurden so Gedanken geteilt und auch Mut gemacht, mit Trauerfällen und persönlichen Belastungen umgehen zu lernen. Die von Simone Lang vorgestellten Texte sollten Wegbegleiter sein und aufzeigen, was für einen selbst in dieser Situation von Bedeutung sein kann.


Frohe Ostern
im Erzgebirge

Erzgebirgskreis. Simone Lang (MdL) wünscht allen Leserinnen und Lesern dieser Homepage sowie allen Einwohnern des Erzgebirgskreises und darüber hinaus ein frohes Osterfest sowie erholsame und schöne Feiertage.



Viele Gäste bei Frühjahrsempfang im GDZ


Annaberg-Buchholz.
Zum ersten Frühjahrsempfang der SPD-Bürogemeinschaft im GDZ Annaberg hat MdL Simone Lang (links im Bild mit der jüngsten Teilnehmerin und Erzgebirgsbahnchef Lutz Mehrlhorn/rechts), Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Erzgebirge, positive Bilanz gezogen. „Seit der Eröffnung unserer Büros im GDZ können wir uns über regen Zulauf von Bürgerinnen und Bürgern freuen, die oft mit sehr persönlichen Anliegen vorsprechen oder sich zur Politik in Kreis, Land und Bund informieren. Besonders häufig geht es um die Asylproblematik mit ihren vielen Facetten, um Fragen zum Ehrenamt, zur Vereinsarbeit oder beispielsweise auch zur Erhöhung des Landesblindengeldes. Und wir sind im Rahmen von Präventions- und Informationsveranstaltungen, Gesprächsrunden und Vor-Ort-Besuchen im ständigen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern aller gesellschaftlichen Schichten“, sagte Lang und nannte zahlreiche Projekte.

Als aktuelle Aufgaben nannte Simone Lang die Vorbereitungen auf die Bundestags- und Landtagswahlen. In dem Zusammenhang sagte sie: „Stagnierende Mitgliederzahlen und ein angestiegener Altersdurchschnitt machen zwar allen so genannten großen Volksparteien zu schaffen, aber wir intensivieren unsere Bemühungen, vor allem junge Menschen für Politik zu begeistern.“ Ein gutes Beispiel dafür sei die kürzlich durchgeführte „Zukunftswerkstatt Erzgebirge“, die unter Anleitung erfahrener Moderatorinnen aus Leipzig vorwiegend junge Mitglieder anderer Kreisverbände und unserer Jusos zu einem Tagesseminar zusammenbrachte.

Ehrengast Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sprach anschließend über die gegenwärtige Situation der Polizei in Deutschland. Dabei stellte er klar: „Die Probleme, die wir heute mit der Massenmigration haben, sind auf Fehlentscheidungen in den 1990-er Jahren zurückzuführen.“ Polizei und andere Teile der Gesellschaft, die nur unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten organisiert wurden, sei aus seiner Sicht „eine Saat, die dazu führte, dass innergesellschaftlich eine Drift entstanden ist, die zu den heutigen Problemen führte.“ Radek kritisierte, dass bei der Polizei in der Region auch heute noch Personal abgebaut würde, obwohl mehr Personal doch die beste Prävention sei.

Mit herzlichem Dank seitens des SPD-Kreisverbandes und der Gewerkschaft der Polizei wurde im festlichen Rahmen der SPD-Bundestagsabgeordnete für die Region Erzgebirge, Wolfgang Gunkel, verabschiedet, der nicht mehr zur Wahl antritt. Kandidaten für die Wahlkreise Erzgebirgskreis I und II Sören Wittig und Ronny Kienert. Auch Kreistagsfraktionschef Jörg Neubert und weitere Mitglieder des Kreisverbandes standen anschließend als Gesprächspartner zur Verfügung. 

Viele Gäste, darunter unter anderem Landrat Frank Vogel, Ralf Berger, Direktor der Sächsischen Bildungsagentur, und hochrangige Vertreter der Polizei und der Gewerkschaft der Polizei (im Bild/Fotos: Ute Franke/3), bedankten sich herzlich bei Simone Lang für die konstruktive Zusammenarbeit.


Wolkenstein erhält seltenes Heilbad-Zertifikat


Wolkenstein/Warmbad. "Staatlich anerkanntes Heilbad" darf sich Warmbad ab sofort nennen. Die an hohe Prämissen gebundene Zertifizierung war im vergangenen Jahr erfolgreich, so dass Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (Foto oben/links)  am 20. März 2017 in der Silbertherme das offizielle Zertifikat an Bürgermeister Wolfram Liebing übergeben konnte. Anschließend trugen er und MdL Simone Lang (Foto links) sich in das Goldene Buch der Stadt Wolkenstein ein.


Auch Bad Schlema besitzt im Erzgebirgskreis die Anerkennung als Heilbad, aber Warmbad ist jene Gemeinde in Sachsen, die die älteste und wärmste Heilquelle besitzt. 2016 kamen nach Wolkenstein mit seinem Ortsteil Warmbad etwa 150.000 Gäste. Durchschnittlich blieben sie mehr als vier Nächte. Damit rangiert die Stadt im Erzgebirge an dritter Stelle hinter Oberwiesenthal und Altenberg. (Fotos: privat)


Experten streiten: Auto fahren bis ins hohe Alter?





Selber Auto fahren – das wollen immer mehr Senioren auch im hohen Alter. Denn daran hängen für sie Mobilität und Selbständigkeit. Doch Unfallforscher wollen älteren Menschen das Lenkrad streitig machen. Sie seien ein Sicherheitsrisiko. Spätestens mit 75 Jahren sollten sie sich Fahrtests unterziehen. In der Tat: Wenn Senioren in einen Unfall verwickelt sind, sind diese zu
75 Prozent von ihnen selbst verursacht. Und das Problem wird sich künftig verschärfen, denn die Deutschen werden immer älter. 

 
Deshalb wurden folgende Fragen aufgeworfen: Sind verpflichtende Fahrprüfungen im Alter sinnvoll? Was wird aus unseren Senioren, entzieht man ihnen dann tatsächlich die Fahrerlaubnis? Welche Alternativen gibt es zum Selberfahren? Können Fahrassistenzsysteme Alterserscheinungen wie abnehmende Reaktionsfähigkeit und Sehkraft ausgleichen? Und wie bringe ich es dem alten Vater bei, den Schlüssel lieber abzugeben?
 
Gäste der Sendung mit Moderator Andreas F. Rook waren außer Simone Lang,
Unfallforscher Siegfried Brockmann, Fahrlehrerin Dagmar Kanter und Andreas Keßler, Motorjournalist und „Autopapst“.

Die von Simone Lang vertretene Meinung ist eindeutig. Die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion sagt: „'Selbstbestimmt bis ins hohe Alter' sollte auch für das Thema Autofahren gelten. Dazu gehört dann aber auch, dass es viele freiwillige Angebote zur Selbstüberprüfung gibt.“

Die Aufzeichnung der Sendung im mdr-Fernsehen sehen Sie unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=ucAeykTyaHU


VZS informiert über ihr Beratungsangebot




Leipzig. Während eines Besuchs der Verbraucherzentrale Sachsen (VZS) in Leipzig haben sich Staatssekretär Ulrich Kelber (Foto oben: Mitte) aus Berlin und die sächsische Landtagsabgeordnete Simone Lang (Foto oben: rechts) am
13. März 2017 zu Aufgaben und Beratungsangebot der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verbraucherzentrale informiert. Vorrangig ging es um das Thema Verbraucherbildung. Dazu stellten sich die Politiker in einer "umgekehrten Unterrichtsstunde" den Fragen einiger Elftklässler des Leipziger J.-Kepler-Gymnasiums. Dabei ging es u.a. um die Themen Digitales, Geld/Versicherungen für junge Leute sowie um Lebensmittel und Ernährung. (Fotos: VZS/Bürgerbüro)

 

 

Köpping besucht Unternehmen in Schwarzenberg


Schwarzenberg. Für den sächsischen Gründerinnenpreis, der jährlich unter der Schirmherrschaft von Gleichstellungsministerin Petra Köpping (2.v.r.) verliehen wird, hatten sich 2016 fast 50 Unternehmerinnen beworben. Zehn von ihnen schafften es in die engere Auswahl. Bei der Preisverleihung am 20. Januar im Rahmen der Messe „KarriereStart“ versprach Petra Köpping den Gründerinnen, ihre Unternehmen zu besuchen. Am 2. März ist sie nun bei Ulrike Schröder-Schubert in der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg zu Gast gewesen. In Begleitung von Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (r.) und dem aus der Region stammenden Rico Gebhardt (l.),Vorsitzender der Landtagsfraktion der Partei Die Linke, informierte sich Staatsministerin Petra Köpping (SPD) über individuelle Geschäftsideen und - modelle der jungen Chefin der  Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH, die ihr Unternehmen im Jahre 2011 gründete und mittlerweile 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Handwerksbetrieb beschäftigt. (Foto: SPD-Bürgerbüro SZB)


1 Million Euro für Sport- und Freizeitzentrum Aue

Aue. Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (im Bild 2.v.l.) hat am Montag, dem 27. Februar 2017 Aues Oberbürgermeister Heinrich Kohl (2.v.r.) einen Fördermittelbescheid über 1.013.000 Euro aus dem staatlichen Investitionsprogramm "Brücken in die Zukunft" überreicht.

Somit kann am künftigen Sport- und Freizeitzentrum im Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks mit dem Bau eines Großspielfelds mit Kunstrasen, diverser Kunststoff-Laufbahnen,  sowie einer Flutlichtanlage begonnen werden.

An der offiziellen Veranstaltung zur Übergabe des Fördermittelbescheids nahmen  auch der ehemalige FCE-Fußballer und Fußballtrainer Holger Erler (links), Mitglied der Stadtrats-Fraktion der Freien Wählervereinigung Aue, und SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang (rechts/Foto: SMS) teil.

"Mit dem Förderprogramm, das von uns Landtagsabgeordneten im Dezember 2015 beschlossen wurde, investiert der Freistaat Sachsen insgesamt 800 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur", so Simone Lang aus Schwarzenberg. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die die Staatsregierung bestätigte. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden im Rahmen dieses Programms  insgesamt Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro ermöglicht.

Hochschulangebot im Erzgebirgskreis beleuchtet

Schwarzenberg. Zurzeit gibt es im Erzgebirgskreis verschiedene Bestrebungen, das Hochschulangebot zu verändern. Um die vorhandenen Ressourcen zu bündeln und neue Ideen zu diskutieren, hat Landtagsabgeordnete Simone Lang  am 14. Februar 2017 einige Verantwortungsträger zu einer Geprächsrunde ins SPD-Bürgerbüro in Schwarzenberg eingeladen. Hintergrund: Viele junge Leute, die einen höheren Bildungsweg beschreiten möchten, verlassen nach Schule oder Abitur die Region Erzgebirge, studieren in weiter entfernten Orten und kommen dann nur selten in ihre Heimatregion zurück. Das soll sich ändern, denn auch viele Unternehmen im Erzgebirgskreis benötigen fachlichen Nachwuchs. Erst Vorstellungen dazu tauschten dazu aus: Thomas Proksch, Wirtschafts-Bürgermeister aus Annaberg-Buchholz, Prof. Ralf Steinmeier, Medizinischer Geschäftsführer Krankenhaus Schneeberg, Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert, Prof. Thomas Pöpper, Dekan der Westsächsischen Hochschule Zwickau (AKS Schneeberg), Mdl Simone Lang und Marcel Rockstroh, Büroleiter des Oberbürgermeisters von Annaberg-Buchholz (von links/Foto: Bürgerbüro)


Verbraucherzentrale klärt Senioren auf

Schwarzenberg. "Ohne Pannen durch den Verbraucheralltag" - so lautete die Überschrift einer informativen Veranstaltung, zu der Simone Lang und die Verbraucherzentrale Sachsen (VZS) am 13. Februar 2017 ältere Bürgerinnen und Bürger in Schwarzenberg eingeladen hatten. Auch Helga Dittrich, Senioren- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Erzgebirge, war der Einladung gefolgt. Anhand vieler Beispiele erläuterten Simone Woldt (VZS-Beratungsstelle Aue) und Cornelia Neukirchner (VZS-Beratungszentrum Chemnitz), wo im Internet, im E-Mail-Postfach und bei Partnervermittlungen, bei Haustürgeschäften oder so genannten Kaffeefahrten Gefahren lauern können. Denn einige Anbieter entpuppen sich schnell als "schwarze Schafe", die sich in diesen Bereichen mit unseriösen Angeboten speziell an Seniorinnen und Senioren wenden. Einige Gäste der Veranstaltung im Seniorenclub "Haus Schloßblick" nutzten die Gelegenheit, um von persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Thema zu berichten bzw. um Fragen zu stellen. Am Ende gingen alle mit mehr Wissen und dem festen Vorsatz, bestimmte Werbung kritischer unter die Lupe zu nehmen, nach Hause. (Foto: Bürgerbüro)



MDR-Fernsehteam in Schwarzenberg zu Gast

Schwarzenberg. Redakteurin Bettina Wobst (im Bild rechts/Foto: Bürgerbüro) und ein Kamerateam des MDR-Fernsehens haben heute im SPD-Bürgerbüro in Schwarzenberg Frieder Kaufmann (65/M.) und Ludwig Espig (79/l.), zwei ehemalige Mitarbeiter der Nickelhütte Aue, interviewt. Die beiden Bergleute engagieren sich für rund 50 weitere Betroffene aus der Region, die seit 20 Jahren darum kämpfen, dass ihnen die von ihnen selbst mitfinanzierte Betriebsrente (freiwillige Zusatzrente) ausgezahlt wird.


Nach der in der Öffentlichkeit viel beachteten Rede von Staatsministerin Petra Köpping (SPD) am 4. Januar 2017 vor ebenfalls betroffenen Bergleuten der Braunkohleveredelung in Borna, haben sich Kaufmann und Espig an die SPD-Landtagsabgeordnete im Erzgebirgskreis, Simone Lang, gewandt und um Hilfe gebeten.

Zum gleichen Thema hatte es am 1. Februar 2017 auch eine Debatte im sächsischen Landtag gegeben. Der komplette Redebeitrag von Simone Lang ist unter diesem Beitrag zu finden.

Das MDR-Fernsehen wird den in Schwarzenberg und Aue heute aufgezeichneten Beitrag voraussichtlich am 4. oder 5. Februar 2017 im MDR-Sachsenspiegel (Beginn:  19 Uhr) ausstrahlen.


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Thema: Gerechtigkeit für sächsische Bergleute

(Rede von Simone Lang, 48. Plenarsitzung, Mittwoch, 01.02.2017, TOP 9)

„Die Nachwendezeit war ein krasser Umbruch, nicht nur gesellschaftspolitisch, sondern für jede einzelne Person. Viele erlebten diese Zeit als einen Aufbruch in ein neues, tolles Leben. Für viele blieb aber das Gefühl, ‚unter Wert‘ behandelt zu werden, von Kränkung, von Demütigung. Laut Sachsen-Monitor stimmt knapp die Hälfte der Sachsen der Aussage zu, dass nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten neues Unrecht geschaffen worden sei. Und die dieser Aussage zustimmen, zeigen sich zu zwei Dritteln unzufrieden mit der Praxis der Demokratie in Deutschland.
 
In den vergangenen  Wochen wurde nun das geschafft, was dringend nötig ist: die Nachwendezeit wieder auf die Agenda zu bringen und sie nicht nur als eine ‚sächsische‘ oder ‚ostdeutsche‘, sondern als gesamtdeutsche Debatte geführt. Und dabei die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
 
Und heute sprechen wir über ein solches Beispiel der Ungerechtigkeit. Und gleichzeitig sehen wir, wie schwierig die Aufarbeitung auf dem Gesetzesweg ist. Seit fast zwei Jahrzehnten wird nun schon über die Frage der Rentenansprüche der Bergleute diskutiert. Doch nicht nur von dieser Gruppe muss man sprechen. Auch Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitswesen, die Eisenbahner oder in der DDR geschiedene Frauen sind davon betroffen.
 
Vielen dieser Menschen würde die Anerkennung der Rentenansprüche aus einer schwierigen sozialen Lage helfen. Für andere wäre es ein Ausgleich für ihre gefährliche Arbeit. Gerade die Arbeiter in der Braunkohleveredelung hatten mit toxischen Gasen zu tun. Mit Staub. Mit vielen anderen giftigen Stoffen. Manche sind daran sogar gestorben. Vielen geht es aber auch einfach um Gerechtigkeit. Für sie ist die Nichtanerkennung eine Kränkung, ja etliche Betroffene sprechen von Demütigung.
 
Ehrlicher Weise will ich betonen, dass die meisten Bergleute ja die Zusatzrente bekommen haben. Alle Arbeiterinnen und Arbeiter der Braunkohleveredlung Borna/Espenhain, die schon in Rente waren und die bis zum 31. Dezember 1996 in Rente gegangen sind, bekamen ja diese Zusatz-Rente. Das macht das Gefühl der Ungerechtigkeit aber vielleicht noch größer.
 
Aber auch wenn wir das Thema unterstützen, inhaltlich können wir diesen Antrag nicht mittragen.  Es sind erstens nicht nur die Bergleute, die bis heute um ihre Rentenansprüche kämpfen. Es sind eben auch Krankenschwestern und geschiedene Mütter. Sie alle haben damit zu kämpfen, dass ihre Position im Rentenüberleitungsgesetz nicht angemessen berücksichtigt wurde. Schreiben wir eine dieser Gruppen ins Gesetz, würden neue Ungerechtigkeiten für viele andere Gruppen entstehen. Das ist das Problem des Antrags aus der Linkspartei.
 
Wir wollen eine umsetzungsreife Lösung für alle Betroffenen.
 
Und ich finde: wir müssen den Bergleuten ehrlich gegenüber sein. Wir dürfen ihnen keine Versprechungen machen, die wir nicht halten können. Die Bergleute schreiben selbst: ‚Die Zeit läuft uns davon.‘ Jede enttäuschte Hoffnung ist nach diesen vielen Jahren immer noch eine zu viel.
 
Auch Staatsministerin Köpping hat nichts versprochen. Sie hat sich lediglich dem Problem gestellt und nach Lösungen gesucht.
 
Nach Dutzenden Beratungen im Bundestag müssen wir leider zweitens sagen: Im Rentenrecht scheint dieses Problem kaum lösbar. Auf Basis des Rentenüberleitungsgesetz von Anfang der 90er Jahre haben wir inzwischen Gerichtsurteile, die die bestehenden Regelungen bestätigen.
 
Und trotzdem ist es nicht gerecht. Und deshalb benötigen wir eine politische Lösung. Für eine solche politische Lösung brauchen wir politischen Willen.
Im Jahr 2013 hat die SPD versucht, im Koalitionsvertrag eine steuerfinanzierte Fonds-Lösung für die Betroffenen einzuführen. Der Lösungsvorschlag beinhaltete, dass wir nicht jede Gruppe einzeln behandeln und trotzdem den Menschen einen Ausgleich und damit vor allem eine Anerkennung bieten. Die Ausgestaltung wird eine knifflige Geschichte. Ich glaube, da besitzt keiner den Stein der Weisen, der Antrag der Linken ist es für uns nicht.
Darum werden wir weiter streiten, und das sollten wir zusammen tun.“



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Simone Lang zu Waschbär, Mink und Marder

(Rede zur 48. Plenarsitzung Sächsischer Landtag, 01.02.2017, TOP 8)

Der Waschbär sieht zwar sehr niedlich aus – aber seine rasche Ausbreitung und seine enorme Anpassungsfähigkeit machen ihn mittlerweile zum Problem in Sachsen.

Etliche Bürger, Landwirte und Jäger haben mich dazu angeschrieben und ihre Beobachtungen und Sorgen geschildert.

Dabei ist der Waschbär nicht nur für die Landwirtschaft oder in Wohngebieten ein Problem – viele können davon sicher ein Lied singen – sondern auch für unsere heimische Tierwelt und ganz besonders für die Vögel.

Gleiches trifft auch auf Mink und Marderhund zu. Es handelt sich bei allen drei Säugetierarten, um Tiere, die in unseren Breitengraden nicht ihre ursprüngliche Heimat haben. Sie besitzen bei uns keine natürlichen Feinde - anders als in ihren Ursprungsländern. Dadurch breiten sie sich rasch aus und verdrängen einheimische Tierarten.

Der Marderhund ist ursprünglich in Ostasien beheimatet. Der Waschbär stammt, ebenso wie der Mink, aus Nordamerika. Ja – es ist richtig. Alle drei Tierarten kamen durch den Menschen für die Produktion von Pelzen nach Deutschland. Später wurden die Tiere entweder bewusst freigesetzt oder entkamen den Pelzfarmen.

Jene Probleme, die wir heute haben, sind also die Resultate unseres eigenen Handelns. Nein, ich möchte an dieser Stelle keine Moraldebatte führen. Denn wir müssen jetzt einfach mit der Problemlage umgehen.

Ausgehend von den Jagdstrecken kann man Rückschlüsse auf die Entwicklung der Population ziehen. Der Sächsische Jagdverband hat etwa im Rahmen der Wildtier-Erfassung 2013 auch den Waschbär und den Mink berücksichtigt.

Die Population ist um mehr als 20 Prozent angewachsen. Waren es im Jagdjahr 2010/2011 noch 2.241 Waschbären, so erhöhte sich die Zahl im Jagdjahr 2015/2016 auf 9.889 Deutschlandweit wird von einer Zahl von mehr als 1 Millionen Individuen ausgegangen. Der Waschbär hat in den vergangen Jahren sein Verbreitungsgebiet nahezu verdoppelt.

In Sachsen kommt er vor allem in den östlichen und nördlichen Regionen vor. Aber auch anderswo in anderen Regionen Sachsens ist der Waschbär mittlerweile heimisch geworden. Und er wird sich weiter ausbreiten, da sich die Jungtiere neue Lebensräume erschließen.

Für den Mink sehen die Zahlen nicht viel anders aus. Er kommt in 19 Prozent aller an der Erfassung beteiligten Reviere vor. Das Tier verbreitet sich hauptsächlich entlang der Flüsse, wie Elbe oder Mulde.

Problematisch ist die Ansiedlung neuer Arten immer dann, wenn diese Arten ökonomischen und ökologischen Schaden anrichten.
Bei Waschbär, Mink und Marderhund ist dies der Fall. Auch wenn es noch nicht sehr viele, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen gibt – so sind laut Beobachtungen von Jägern und Vogelschützern die Hinweise eindeutig.

Als Beispiel möchte ich hier die Beobachtungen der Vogelschutzwarte Neschwitz nennen.

Bei den Arten Mink und Marderhund sind es vor allem Auswirkungen auf Wasservögel und Kolonien-Brüter.
Beim Waschbär kommt hinzu, dass er sehr gut klettern kann. Er kann sich also auch an Nestern auf den Bäumen zu schaffen machen. Dort frisst er die Eier oder tötet die Jung- und Muttertiere. Besonders verdrängt werden wohl die Arten Lachmöwe, Schwarzkopfmöwe und Fluss-Seeschwalbe in Sachsen. Im Teichgebiet von Moritzburg ist sogar beobachtet worden, dass sich der Waschbär auch Kraniche und Eulen holt.
Nicht ohne Grund befindet sich der Waschbär daher auf der EU-Liste der invasiven Tierarten.
Aber der Waschbär verdrängt durch seine Beutezüge nicht nur einheimische Tiere, sondern richtet auch ökonomische Schäden an.
Er macht sich gern auf Feldern und in Gärten zu schaffen, plündert Obstplantagen und Weinberge. Die genaue Schadenshöhe ist schwer zu beziffern.

Da der Waschbär sehr geschickt ist, kann er zudem Hasen- oder Hühnerställe öffnen. Seine Anpassungsfähigkeit und Zudringlichkeit machen ihn in bewohnten Gegenden zunehmend zur Plage. Dort findet er genügend Nahrung. Als Allerfresser bedient er sich an allem, was er finden kann. Es gibt Berichte über Waschbären, die beispielsweise durch Katzenklappen schlüpfen und dann im Haus randalieren; Nahrungsmittel anfressen oder Müllbehälter umkippen. Ja sogar an Baustoffen nagt der Waschbär.

Deshalb ist dringend notwendig, dass wir die Bevölkerung aufklären, was man tun kann, um den Waschbären fern zu halten? Auf alle Fälle gilt:  Nicht füttern – so niedlich dieses Tier auch aussieht. Jeder muss wissen: Der Waschbär wird schnell durch offen stehende Nahrungsmittel oder Reste in der Biotonne angelockt, ebenso durch Katzen- und Hundefutter.

Mit unserem Antrag fordern wir die Staatsregierung auf, Maßnahmen zu prüfen und einzuleiten, die wirksam verhindern, dass sich der Waschbär und die beiden anderen Arten weiter ausbreiten.

Ein besonders wichtiger Aspekt dabei ist die Sensibilisierung der Bevölkerung. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern müssen geeignete Schutzregelungen entwickelt werden. Ich denke da zum Beispiel an vermehrte Schutzvorkehrungen für Vögel. Ebenso an spezielle Projekte, um Schäden auf Feldern möglichst gering zu halten.

Wir werden in unseren Breitengraden mit Waschbär, Mink oder Marderhund künftig wohl   leben müssen. Trotz ganzjähriger Jagdzeit wird es selbst mit großem Aufwand kaum möglich sein, die Entwicklungen komplett rückgängig zu machen.

Doch unser Ziel muss sein, die Population möglichst klein zu halten.


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268.000 Euro Fördermittel für Barrierefreiheit
an der Oberen Schloßstraße in Schwarzenberg


Schwarzenberg. Ministerin Barbara Klepsch (l.)  hat am 30. Januar 2017 an die Stadt Schwarzenberg, vertreten durch Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (r.), Fördermittel in Höhe von 268.000 Euro aus dem Investitionsprogramm "Brücken in die Zukunft" überreicht. Dafür soll die Obere Schloßstraße barrierefrei gestaltet werden. Der offizielle Akt fand in der Schloßstube des Museums im Schloß Schwarzenberg statt. Zu den Gästen zählte auch Landtagsabgeordnete Simone Lang.

Die Ausschreibung der Bauleistungen wird in Kürze erfolgen und ab 3. April soll dann die Baustelle eingerichtet werden. Alle Einzelheiten werden zur Infoveranstaltung am 6. Februar, 19 Uhr im Ratskeller durch die Stadtverwaltung bekannt gegeben.

Und auch die Oberschule Schneeberg erhielt am 30. Januar 2017 Mittel aus dem Investitionsprogramm. Für 265.000 Euro wird die Heizungsanlage energetisch saniert und ein Aufzug zur Schaffung von Barrierefreiheit eingebaut.

Simone Lang stimmt der Aussage von Ministerin Barbara Klepsch voll und ganz zu, die sagte: „Das ist gut angelegtes Geld, denn wir brauchen noch bessere Zugänglichkeit von Straßen und Gebäuden für alle Bürger. Ob Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen – barrierefreiheit nützt allen.“

(Foto: privat)

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Umdenken am Berg: Angebote für Winter ohne Schnee

Johanngeorgenstadt/Oberwiesenthal. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat sich während einer zweitägigen Winter-Tourismus-Tour durch sächsische Wintersportorte mit Touristikern, Politikern und Wirtschaftsvertretern getroffen. Dabei wurden verschiedene Ideen beleuchtet, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die Region auch in schneearmen Wintern für Urlauber und Gäste attraktiv zu gestalten.


In Oberwiesenthal und Johanngeorgenstadt begleitete MdL Simone Lang (M.) ihren SPD-Fraktionskollegen Martin Dulig. Bild links: Gemeinsames Abendessen im Restaurant des Jens-Weißflog-Hotels  mit Martin Dulig (r.), Jörg Vieweg (l.) und regionalen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. (Fotos: SMWA/Jens Jungmann)


Zwei Infoveranstaltungen für Verbraucher vereinbart


Aue/Schwarzenberg. Zwei Projektideen sind während eines Arbeitstreffens am Donnerstag, 5. Januar 2017, in der Auer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Sachsen entstanden. So vereinbarten MdL Simone Lang (l.), Andreas Eichhorst (M.), Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen und Simone Woldt (r.), Leiterin der Beratungsstelle in Aue, gemeinsam zwei Veranstaltungen in der Region zu organisieren. Dabei geht es um die Aufklärung zu bekannten Fallen, in die Senioren öfter von Betrügern gelockt werden (voraussichtlich im Februar in Schwarzenberg) und um eine weitere Infoveranstaltung zu Vorteilen und Tücken, die manchmal in der digitalen Welt lauern (voraussichtlich im Mai in Lauter). Entsprechende Einladungen werden rechtzeitig veröffentlicht.


1,2 Mrd. Euro für Umwelt und Landwirtschaft

Dresden. Der Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft des Sächsischen Landtages hat die Änderungsanträge zum Haushaltsentwurf der Staatsregierung am 25. November beschlossen. Die Koalitionsfraktionen haben dabei in einigen Bereichen neue Akzente gesetzt. Insgesamt soll der Freistaat in den kommenden beiden Jahren rund 1,2 Milliarden Euro für Umwelt und Landwirtschaft bereitstellen. Erstmals sind Gelder zur Förderung von Naturschutzstationen eingeplant, damit wird eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt.

Die Sprecherin für Umweltpolitik der SPD-Landtagsfraktion, Simone Lang, sagt: „Naturschutz lebt in ganz erheblichen Umfang vom Ehrenamt. Dazu braucht es Strukturen und Nachwuchs. Deshalb haben wir bei den Haushaltsverhandlungen genau darauf besonderes Augenmerk gerichtet. Auf Vorschlag der Koalitionsfraktionen sollen die bislang hauptsächlich ehrenamtlich geführten Naturschutzstationen nun mit jährlich 1,5 Millionen statt mit 500.000 Euro unterstützt werden. Zudem sollen die Gelder für die Landesarbeitsgemeinschaft der anerkannten Naturschutzverbände von 250.000 Euro jährlich auf 300.000 Euro erhöht werden. Die Umweltbildung soll mit zusätzlich 200.000 Euro gefördert werden - davon können vor allem freie Träger, Vereine und Verbände profitieren, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren und derzeit noch keine finanzielle Unterstützung vom Freistaat erhalten.“

Der Einzelplan des Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft legt die Grundlagen für den Schutz und die Pflege von Natur und Umwelt, für die Entwicklung der ländlichen Räume sowie die Unterstützung einer nachhaltigen Produktion in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft. Besondere Schwerpunkte des neuen Doppelhaushaltes sind wiederum der Hochwasserschutz sowie die Unterhaltung von Stauanlagen und Fließgewässern. Dies bedeutet finanzielle Kontinuität in den wichtigsten Fachbereichen. Notleidende Milchbauern erhalten zusätzlich je 1,75 Mio. Euro pro Jahr. Das Geld ist als Hilfe zum Ausstieg aus der Milchproduktion und damit zur Reduzierung der Milchmengen gedacht.

Außerdem ist es gelungen, das erfolgreiche Förderprogramm ‚Vitale Dorfkerne‘ um 3 Mio. Euro zusätzlich auf 8 Mio. Euro pro Jahr aufzustocken. Damit soll die Heimat der Menschen in den ländlichen Regionen lebenswert und attraktiv gestaltet werden. Das Programm „Vitale Dorfkerne“ ist hier ein wichtiger Baustein, um die ländlichen Gemeinden und Städte zu beleben.“ 


Gemeinsam mit Haltung gegen Hetze

Schwarzenberg. Der Schock über den Wahlerfolg von Donald Trump in den Vereinigten Staaten sitzt bei uns allen tief. Auch einen Tag später noch.
Trump wütet gegen alle, die nicht in sein Weltbild passen: Einwanderer, Muslime, starke Frauen, Schwule und Lesben. Für uns heißt das: Jetzt erst recht gegenhalten und für Zusammenhalt, Solidarität und Toleranz einstehen.

Wir erfahren bereits viel Unterstützung im Rahmen unserer Themenwoche „Haltung gegen Hetze“. Macht mit unter dem Hashtag #gegenhalten.



Hospiz- und Palliativversorgung weiterentwickeln

Dresden. Simone Lang, Sprecherin für Seniorenpolitik der SPD- Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Unterzeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“:

„Sachsen ist der ‚Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland' beigetreten. Damit ist ein wichtiger Schritt getan", erklärt Simone Lang. "Für uns als SPD ist diese Charta eine bedeutende Richtschnur für weitere Entscheidungen bei der notwendigen Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung, für die wir uns seit Jahren kontinuierlich engagieren.“

Freude herrschte nach Unterzeichnung der Charta bei Simone Lang (l.),  2. Vorsitzende des Landesverbandes für Hospizarbeit  und Palliativmedizin Sachsen, sowie Staatsministerin Babara Klepsch (M.) und Sylvia Schneider, Vorsitzende des o.g. Landesverbandes.

„Wir alle haben eine gemeinsame besondere Verantwortung nicht nur für den Beginn eines Lebens, sondern auch für das Ende. Wichtig ist eine menschenwürdige Begleitung und Versorgung am Lebensende für alle Menschen - und das entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse", so Simone Lang, die auch Mitglied der Enquete- Kommission Pflege ist.

Mit der Unterzeichnung der Charta werde die Hospiz-  und Palliativarbeit mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Die Abgeordnete würdigte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen zur Seite stehen. „Ihr Einsatz ist unverzichtbar“, betont Lang.


Gepräche am Rande des SPD-Landesparteitags geführt

Am Rande des Landesparteitages der SPD Sachsen hat MdL Simone Lang (2.v.l.) am 22./23. Oktober 2016 interessante Gepräche geführt, so unter anderem auch mit Stefan Strewe (l.) und Ilko Keßler (r.) vom Landesverband der Arbeiterwohlfahrt. (Foto: privat)

Als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten (ASG) innerhalb der sächsischen SPD stellte Simone Lang den Delegierten des Landesparteitages auch einen Antrag der ASG vor. Demzufolge sollen der SPD-Parteivorstand und die Bundestagsfraktion dazu aufgefordert werden, in der nächsten Legislaturperiode eine Enquete-Kommission "Drogenpolitik" einzusetzen. Hintergrund: Die Entwicklung der Drogenkonsumsituation, das Scheitern des "Kriegs gegen Drogen", die steigende Drogenkriminalität und die wiederholten Forderungen nach einer Legalisierung bestimmter Drogen erfordern das Neubewerten der bisher getroffenen Maßnahmen und eine daraus folgende Ausrichtung der Drogenpolitik in Deutschland.
Die Delegierten aus ganz Sachsen positionierten sich einstimmig für diesen Vorschlag.


Daniela Schadt in Grünhainer Kurklinik herzlich begrüßt

Grünhain-Beierfeld. Daniela Schadt (Bildmitte), Schirmherrin des Müttergenesungswerks und Lebenspartnerin des  Bundespräsidenten Joachim Gauck ist am 14. Oktober im "Gesundheitszentrum am Spiegelwald" zu Besuch gewesen. Sie informierte sich, wie die Kurklinik ausgestattet ist und nach welchen Konzepten Leiterin Elvira Kosuch und ihr Team arbeiten. Gemeinsam mit Bundestagsabgeordnetem Günter Baumann (hinten, 3.v.r.) und Landtagsabgeordneter Simone Lang (vorn rechts) sowie Bürgermeister Joachim Rudler (hinten 2.v.r.) besichtigte sie die Einrichtung, kam mit Mitarbeitern, Kindern und deren Eltern ungezwungen ins Gespräch. Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks (l.) und André-Aljoscha Steiner (hinten Mitte), Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH beantworteten viele Fragen.

Seit zwei Jahren werden in dieser Klinik der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen auch Vater-Kind-Kuren angeboten. Dabei setzt man auf einen ganzheitlichen Behandlungsansatz bei der Betreuung von Müttern, Vätern und Kindern während ihres Aufenthalts im Erzgebirge.

Die Mutter/Vater-Kind-Klinik liegt direkt am Wald nahe des Kur- und Freizeitparks Grünhain und verfügt über einen eigenen großen Park. Die 32 Appartements sind jeweils mit bis zu sechs Betten ausgestattet. Mutter bzw. Vater und Kind haben separate Schlafzimmer. Neben zahlreichen Therapie- und Aufenthaltsräumen gibt es ein kleines Schwimmbad und eine Sauna, sowie einen großen Spielplatz draußen im Park.


Gratulation zur Allwetterplatz-Einweihung

Lauter-Bernsbach. Nach dem kürzlich erfolgten Anbau des Sanitärtraktes an die Turnhalle, ist nun auch aus dem angrenzenden, ehemaligen Hartplatz (2. Schulhof) an der Heinrich-Heine-Oberschule in Lauter ein moderner Allwetterplatz entstanden. Zur Einweihung am 30. September 2016 gratulierte Landtagsabgeordnete Simone Lang recht herzlich und sagte: "Die Ballspielanlagen und der schöne PVC-Belag lassen künftig nicht nur während des Sportunterrichts, sondern auch in den Hofpausen körperliche Betätigung zu. Darüber freue ich mich sehr, denn nach längerem Sitzen während der Unterrichtsstunden, sehnen die Kinder und Jugendlichen sich bestimmt nach etwas Bewegung. Fast 300 Mädchen und Jungen bzw. Jugendliche besuchen die Heinrich-Heine-Oberschule. Hoffen wir, dass diese Schülerzahlen in Zukunft noch etwas steigen, damit der Erhalt der Einrichtung gesichert bleibt."

Weiterhin sagte Simone Lang: "Wie mir berichtet wurde, hat der Sportplatzneubau hier rund 150.000 Euro gekostet. Nun kann sich jeder ausrechnen, welchen Eigenanteil die Kommune aufbringen musste, damit wir dieses Ereignis heute feiern können. Das sind bei 60 Prozent Eigenanteil 90.000 Euro. Als Landtagsabgeordnete aus dem Erzgebirge freue ich mich besonders, dass Bürgermeister Kunzmann und die Stadträte von Lauter-Bernsbach diese Investitionsentscheidung getroffen haben. Ich hoffe und ich wünsche mir, dass diese zweckmäßige und wirklich toll gestaltete Anlage recht lange in gutem Zustand erhalten bleibt. Die Bedingungen für den Sportunterricht und die Pausengestaltung haben sich damit wesentlich verbessert. Nicht zuletzt sind sehr gute Lernbedingungen auch ein Standortvorteil. Vor allem aber wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern viel Spaß bei der Nutzung der neuen Sportanlage."








Zur Einweihung der Sportanlage zeigten einige Sportakrobatinnen ihr Können.
Fotos (2): Hans-Joachim Schwochow

Qigong begeistert Awo-Hortkinder und Erzieherinnen



Johanngeorgenstadt. Aus Anlass des Weltkindertages haben die Mitarbeiter der  Landtagsabgeordneten Simone Lang in Zusammenarbeit mit Antje Saffert, Leiterin der Awo-Kindertagesstätte, und ihrem Team eine Aktion für die Hortkinder in Johanngeorgenstadt organisiert. Dazu engagierten sie einen ebenso ungewöhnlichen wie interessanten Gast:  Timm Richter (links). Der Qigong-Lehrer aus Chemnitz hat spezielle Übungsfolgen für Kinder entwickelt. Diese hat er mit den jungen Bergstädtern geübt und anschließend mit Simone Lang und den Erzieherinnen über seine Erfahrungen gesprochen.

Laut einer Studie der Berliner Charité, so erklärte Timm Richter, können Qigong-Übungen die Konzentration, Koordination und Leistungsfähigkeit wesentlich verbessern. Und alle haben toll mitgemacht!
Als Gäste der Veranstaltung wurden unter anderem Johanngeorgenstadts Bürgermeister Holger Hascheck und Monique Kehrer, Fachbereichsleiterin Kindertagesstätten bei der Awo Erzgebirge, begrüßt. Sie zeigten sich ebenso begeistert.

Bild rechts: Simone Lang im Gespräch mit Timm Richter. (Fotos: Kay Löschner)

Vor etwa einem Jahr hatte Simone Lang im Zusammenhang mit einer Drogen-Präventionsveranstaltung im Schwarzenberger Gymnasium gesagt: "Wir müssen mit der Prävention viel früher anfangen, um unsere Kinder stark zu machen - am besten schon im Vorschulalter." Die Veranstaltung war ein konkretes Angebot, um genau dies zu tun.

Über die gelungene Aktion zum Weltkindertag berichtete auch die "Freie Presse" in der Lokalsausgabe Aue-Schwarzenberg vom 24. September 2016. Vielen Dank!


Team Simone Lang erläuft Spende zum Hospizlauf 2016

Erlabrunn. 20 Läuferinnen und Läufer im Alter zwischen acht und 55 Jahren sind am Sonntag, 11. September 2016, für Landtagsabgeordnete Simone Lang beim 6. Spendenlauf "Erzgebirgshospiz Erlabrunn" ins Rennen gegangen. Zum Team gehörten unter anderem Kathrin Schneider (2.v.r.), Naoshi Takahashi (r.) und Martin Lange (l.) von der Erzgebirgischen Philharmonie, einige befreundete Polizeibeamte sowie sportliche Familien aus Aue, Zschorlau, Schwarzenberg (Bild links: Claudia und Constantin Brüderlein), Raschau und Chemnitz.

Zu den Sponsoren der Gruppe zählten neben Simone Lang Dirk Panter, Albrecht Pallas, Wolfgang Gunkel, Thomas Plecher, die Zimmerei Lang und die GdP-Kreisgruppe Chemnitz.
"Bei allen, die in meiner Mannschaft mit zum Erfolg des Spendenlaufs beigetragen haben, möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Im nächsten Jahr geht's dann wieder mit einem Team 'Simone Lang' an den Start für einen guten Zweck: das Erzgebirgshospiz Erlabrunn", so die Landtagsabgeordnete, die selbst mehrere Jahre beruflich für den Ambulanten Hospizverein Erlabrunn tätig war, bevor sie in den sächsischen Landtag gewählt wurde.


Wirtschaftsjunioren zu Gast im Sächsischen Landtag

Dresden/Schwarzenberg. Junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus Sachsen nutzen in diesem Jahr erneut die Möglichkeit zum Know-How-Transfer mit Abgeordneten des Landtags. Marcel Rockstroh (l.), Inhaber der Firma Rockstroh Consulting in Aue, hat sich SPD-Fraktionsmitglied Simone Lang (r./Fotos: SPD-Fraktion/
Anastasia Bass) als Partnerin für diese Aktion des Vereins Wirtschaftsjunioren Sachsen e. V. gewünscht. Nun darf er die Abgeordnete im Herbst einen Tag lang bei ihrer Arbeit begleiten. Er wird ihren Arbeitsalltag kennen lernen, an Terminen, Fraktions- oder Ausschussitzungen teilnehmen. Umgekehrt wird auch Simone Lang die Möglichkeit eines Gegenbesuchs im Unternehmen nutzen.

"Ich freue mich, einem jungen Unternehmer unsere Arbeit zu erklären und ebenso, viel von ihm über seine Firma zu erfahren", so Simone Lang.

"Wirtschaftsjunioren Sachsen – das sind rund 400 Unternehmer und Führungskräfte im Alter bis zu 40 Jahren aus allen Bereichen der sächsischen Wirtschaft. Organisiert in zehn Kreisen, engagieren wir uns ehrenamtlich in vielfältiger Weise und mischen uns ein, wenn es um die Belange der jungen Wirtschaft geht. Bundesweit umfasst der Verband der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) mehr ca. 10.000 Mitglieder und ist über seinen Dachverband Junior Chamber International (JCI) weltweit vernetzt", erläutert Karoline Bünker vom Vorstand der Wirtschaftsjunioren Sachsen. Die Inhaberin der Dresdener Agentur Müller & Bünker GbR, organisiert die Aktion ehrenamtlich.

 

Der Auftaktveranstaltung vom 7. September wird am 21. November 2016 eine Abschlussveranstaltung mit Verleihung des 2. Sächsischen Landespreises der Wirtschaftsjunioren Sachsen für ein herausragendes ehrenamtliches Projekt eines sächsischen Kreises folgen.


"Tag der Sachsen" 2016  in Limbach-Oberfrohna











Bildungseinrichtung zur Altenpflege in Annaberg besucht

Markersbach.  Den diesjährigen Absolvent*Innen Der VBFA Annaberg und Aue zum bestandenen Berufsabschluss zu gratulieren, zählte in der 34. KW zu den Höhepunkten der Arbeit der Landtagsabgeordneten Simone Lang in ihrem Wahlkreis. Sie sagte: "Als gelernte Krankenschwester und viele Jahre im Hospizdienst Tätige weiß ich, vor welch großen physischen und psychischen Herausforderungen sie während ihres Berufslebens stehen werden. Es verdient die Hochachtung unserer gesamten Gesellschaft, wenn sich junge Leute dazu entschließen, als Altenpfleger bzw. Altenpflegerin tätig zu sein. Ich finde es bedauerlich, wenn dieser Beruf in breiten Teilen der Öffentlichkeit nicht so hoch angesehen ist, wie er es verdient hätte. Jeder Mensch wird irgendwann einmal alt - und viele von uns benötigen dann Hilfe. Sie haben erfolgreich die Befähigung erworben, um alte und kranke oder behinderte Menschen qualifiziert pflegen und betreuen zu können. Sie haben die theoretischen und praktischen Prüfungen bestanden. Dazu gratuliere ich Ihnen sehr herzlich."

Weiterhin betonte Simone Lang: "Meine Bitte an Sie lautet: Seien Sie sich immer bewusst, wie viel jeder ältere Mensch in seinem Leben geleistet hat, auch wenn er im Alter spezieller Betreuung bedarf. Die Betroffenen dürfen unser aller Verständnis und Hilfsbereitschaft erwarten. Beginnen Sie ihre Tätigkeit nach der Ausbildung mit dem Grundsatz: Wie möchte ich selbst im Alter behandelt werden? Das war und ist auch der Grundsatz meiner früheren Tätigkeit, die ich zum Teil noch ehrenamtlich fortführe."


Perspektivwechsel bei der Bundespolizei in Chemnitz

Schwarzenberg/Chemnitz. Die Perspektive wechseln und in die täglichen Aufgaben anderer Menschen Einblick gewinnen - das sollten Politiker viel öfter tun. Simone Lang hat diese Gelegenheit am 22. August 2016 beim Personalrat der Bundespolizei in Chemnitz genutzt. Sie interessierte vor allem, welche Struktur- und Aufgabenbereiche es dort gibt, wie die Vernetzung mit den Gewerkschaften funktioniert und für welche Belange von Kolleginnen und Kollegen der Personalrat zuständig ist. Die Landtagsabgeordnete erfuhr viel über Mitbestimmungsrechte und Mitwirkungspflichten von Personalräten, etwa bei der Festlegung von Arbeitszeiten, bei Einstellungen, zeitweisen Abordnungen an andere Arbeitsorte und Versetzungen. Weitere Themen sind Dienstzeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, technische Ausstattungen, Gestaltung von Arbeitsplätzen oder auch die Zeiterfassung. Entsprechende Empfehlungen, die sich immer am Bundespersonalvertretungsgesetz orientieren, werden von den Personalräten in den regelmäßig stattfindenden Gesprächen mit der Dienststellenleitung beraten. "Sehr interessant fand ich, dass die Arbeitnehmer bei der Polizei nicht nur durch die Gewerkschaft der Polizei, sondern beispielsweise auch durch die Deutsche Polizeigewerkschaft oder den Bund der deutschen Kriminalbeamten vertreten werden", so Simone Lang. Personalräte zu wählen, ist in jedem Direktions- und Inspektionsbereich möglich. Darüber hinaus gibt es weitere Stufenvertretungen und Gesamtpersonalräte. "Insgesamt betrachtet hat mir der Perspektivwechseltag viel neues Wissen vermittelt. Die Aufgaben der Personalräte sind außerordentlich vielseitig, es gibt sehr viele Beratungen und Gespräche - ich glaube, da braucht man dann oft gutes 'Sitzfleisch'. Auf jeden Fall habe ich große Hochachtung vor den Leistungen der Bundespolizei und des Personalrats", so das Resümee von Simone Lang.

Personalräte (von links): Toralf Kirsten, Sven Beyer und Jörg Günther.


Wiesenmahd mit Sense - MdL besucht BUND-Camp

Oberwiesenthal. Dass ihr Umwelt- und Naturschutz am Herzen liegen, ist längst bekannt. Am 18. August 2016 begab sich die Landtagsabgeordnete in den Erzgebirgswald am Fichtelberg, um anzusehen, wie das abgemähte Bergwiesengras auf vier Flächen nahe der Feuchtstelle "Quellwiese" (Sickerquelle unweit des Tatjana-Hüfner-Weges) abgeharkt und abtransportiert wird. Die Breitenbrunnerin stattete den Teilnehmern des BUND-Sommercamps in Oberwiesenthal einen Besuch ab. Im Zechengrund wachsen unter anderem selten gewordene Orchideenarten, wie das Johanneskraut und das Fuchssche Knabenkraut. Ebenso findet man auf den Wiesen am Fichtelberg einen geschützten Enzian, den es wahrscheinlich nur noch am Fichtelberg gibt: Er heißt "Blauer Tarant" - ein Sumpfenzian.

Während ihres Besuchs kam Simone Lang (Bild oben: Mitte)  mit Werner Becker (links) aus Dresden und Gottfried Mann (rechts) aus Oberwiesenthal, beides Vorstandsmitglieder des sächsischen Landesverbandes des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ins Gespräch - u.a. zu Fragen der Artenvielfalt und zum Erhalt schützenswerter Landschaften sowie zu lokalen Themen.

Insgesamt nahmen an dem siebentägigen BUND-Camp 20 Personen teil, davon 15 Jugendliche. Dabei wurde nicht nur die Wiese im Zechengrund per Sense gemäht, sondern auch ein Kochkurs absolviert, Vorträge angehört und Gespräche mit Umwelt- und Heimatschützern sowie Politikern am Lagerfeuer geführt.

Unterkunft und Verpflegung gab es in der Pension St. Johannes in Loucna am Klinovec (Keilberg) auf tschechischer Seite. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung der jungen Leute übernahmen der BUND sowie die Landesstiftung Natur und Umwelt.


Fußballclub des Landtages eröffnet Saison

 

Dresden. Der Fußballclub des Landtages, zu dessen derzeit 44 Mitgliedern auch SPD-Abgeordnete Simone Lang gehört, hat die diesjährige Saison mit einem Fototermin am Landtag eröffnet. Anlass war die Übergabe einheitlicher Trainingsbekleidung. Bild  oben: Gruppe der Sozialdemokraten. (Fotos: Gerald Eisenblätter)
Seit 1995 gibt es den FC Landtag. In dem Verein organisieren sich Abgeordnete und Mitarbeiter des sächsischen Landtags fraktionsübergreifend. Seit diesem Jahr präsentiert sich der Verein mit einer Homapage unter http://www.landtag.sachsen.de/de/landtag/fc-landtag.cshtml und mit einem öffentlichen FB-Profil https://www.facebook.com/FCLandtag. Während Simone Lang (links) sich als medizinische Betreuerin engagiert, spielt Juliane Pfeil (rechts) mit weiteren vier männlichen Kollegen aus der Fraktion direkt mit im Fußballteam.


Landtagsabgeordnete zu Besuch in Weißrussland





Minsk. Landtagsabgeordnete Simone Lang (SPD) nimmt vom 26. bis 30. Juni 2016 an einer Studien- und Informationsreise von Mitgliedern des Parlamentarischen Forums Ost- und Mitteleuropa des Sächsischen Landtages teil. Die Abgeordneten möchten in Minsk und Vitebsk die gegenwärtigen Kooperationsmöglichkeiten zwischen Deutschland und Weißrussland erkunden und ihrerseits Empfehlungen aussprechen. Im Vordergrund stehen Wirtschafts- und Bildungsfragen. Hierzu treffen die Delegationsteilnehmer unter Leitung von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler mit hochrangigen Vertretern aus Weißrussland zusammen treffen. Thematisch geht es unter anderem um Anforderungen und Perspektiven der ländlichen Entwicklung im Licht globaler ökonomischer Trends. Zudem werden ein Hochtechnologiepark, eine Traktorenbau-Firma und ein Landwirtschaftsbetrieb sowie das Marc-Chagall-Museum in Vitebsk besichtigt. 
Hintergrund: Nach dem Beitritt der Republik Belarus zum Europäischen Hochschulraum 2015 und der jüngst eingetretenen Entspannung in den bilateralen Beziehungen mit Deutschland bestehen gegenwärtig neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Belarus. Eine Studien- und Informationsreise mit Mitgliedern des Parlamentarischen Forums Ost- und Mitteleuropa des Sächsischen Landtages soll diese erkunden und Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der Beziehungen aussprechen.


Bierfest zeugt von guter Nachbarschaft im Erzgebirge

Bärenstein/Weipert. 25 Jahre nach Öffnung der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland ist das 3. sächsisch-böhmische Bierfest in der gemeinsamen Mitte von Bärenstein und Weipert gefeiert worden. Auf Einladung von Bernd Schlegel (l.), Bürgermeister der Gemeinde Bärenstein, hat Landtagsabgeordnete Simone Lang (r.) gemeinsam mit ihrer Familie daran teilgenommen. Ihr Fazit: "Ein wunderbares Fest mit unglaublich vielen Menschen aus beiden Nachbarländern. Es gab tolle Musik, viel Spaß für Kinder und natürlich reichlich Bier - die Stimmung war hervorragend. Ich konnte viele neue Kontakte knüpfen. Auch die Ausstellung '25 Jahre Grenzöffnung' im Pavillon hat mir sehr gut gefallen. So stelle ich mir eine gute deutsch-tschechische Nachbarschaft vor."


Erlebnis Bauernhof: 8. Hoffest bei Bauer Nestler

Rittersgrün. 25-jähriges Bestehen feiert der Landwirtschaftsbetrieb Nestler in Rittergrün in diesem Jahr. Zum Hoffest am 18. Juni 2016 waren Kunden, interessierte Familien und auch Landtagsabgeordnete Simone Lang aus Breitenbrunn eingeladen. "Wie viele Bauern derzeit in Deutschland hat auch Familie Nestler damit zu kämpfen, dass beispielsweise die Milchpreise im Keller liegen. Ich finde es einfach toll, wie sie versuchen, nach neuen Lösungen zu suchen, um am Markt erfolgreich zu bleiben. So wurde neben einem neuen Stall auch ein Hofladen aufgebaut. Demnächst soll in einen neuen Melkroboter investiert werden", so Simone Lang. Zudem unterbreitet die Familie Angebote zur Umweltbildung, wie geführte Kräuterwanderungen und Vorführungen in der Hofkäserei.

Kinder kamen beim Hoffest natürlich auch auf ihre Kosten bei viel Spiel und Spaß aber auch beim Beobachten von Bienen, Alpakas und im Streichelzoo. "Dr Hufschmied" und "Dr Bauerschmied" waren ebenso mit von der Partie, wie lustige Musikanten im großen Festzelt. Und selbstverständlich durften viele leckere Produkte aus eigener Herstellung vom Landwirtschaftsbetrieb Nestler verkostet werden - deftige Leckereien - unter anderem zubereitet mit frischen Wildkräutern.


Einladung zum Spendenlauf - Sponsoren gesucht

Breitenbrunn/Erlabrunn. Als Mitglied des Ambulanten Hospizvereins Erlabrunn und Vorstandsmitglied des Landesverbandes für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen möchte Simone Lang möglichst viele Menschen für den diesjährigen 6. Spendenlauf für das „Erzgebirgshospiz Erlabrunn – Haus Menschenwürde“ der Kliniken Erlabrunn gGmbH begeistern. Der Spendenlauf wird am Sonntag, den 11. September 2016 vormittags stattfinden. Die Ausschreibung finden Interessenten auf der Homapage der Kliniken Erlabrunn im Internet unter:  http://www.erlabrunn.de

Wer das Team „Bürgerbüro Simone Lang“ als Läufer oder Sponsor unterstützen möchte, kann sich gern bis spätestens 5. August 2016 mit unserem Bürgerbüro in Schwarzenberg unter Ruf 03774 8252793 oder per Mail an Simone.Lang@slt.sachsen.de in Verbindung setzen. Über zahlreiche positive Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen.

Alle Teilnehmer, die im Team unseres Bürgerbüros mitlaufen (offen für alle Altersklassen), erhalten ein speziell bedrucktes T-Shirt. Sponsoren bekommen bei Bedarf selbstverständlich eine entsprechende Spendenquittung zugeschickt.


1. Mai 2016 - SPD setzt in Aue Zeichen für Solidarität 

Aue. "Arbeit muss sich lohnen!" ... stellte Simone Lang zur gut besuchten Veranstaltung zum
1. Mai auf dem Altmarkt in Aue klar. Mit Sonne und angenehmen Temperaturen startete der Tag des Friedens, der Gerechtigkeit und Völkerverständigung auf dem Altmarkt.
Als Hauptrednerin am dies- jährigen Tag der Arbeit machte sie deutlich, wofür die SPD im Erzgebirge, in Sachsen und in Berlin steht und sich weiterhin einsetzen wird:

-      für gerechte Löhne für Mann und Frau mit familienfreundlichen Regelungen, wie   Elterngeld und Elternzeit

-      sich gegen missbräuchliche Leiharbeits- und Werkverträge zu wenden 

-      das Rentensystem sinnvoll neu zu gestalten

-      gleichen Lohn für gleiche Arbeit einzufordern

Die SPD mache an der Basis keine Politik nach Umfragewerten, sondern kämpfe beständig für konkrete und soziale Ziele, bestätigte Simone Lang später in Gesprächen mit Gästen auf der Veranstaltung.

(Rede von Simone Lang als pdf)


Neues Konzept für das Wildgehege Moritzburg

Durch wiederholt parlamentarische Anfragen von Simone Lang an die Staatsregierung in Dresden kommt nun Bewegung in die Angelegenheit „Wildgehege in Moritzburg“.

Die über 155.000 Besucher pro Jahr können sich Dank nun vorliegender Investitionszusagen vom Umweltministerium von 250.000 Euro und einer sachgebundenen Erbschaft von 50.000 Euro bald über neu gestaltete Tiergehege, sanierter Futtervorlage und einem erweiterten Parkkonzept über eine künftig modernere Präsentation heimischer Wildtiere freuen.

Leider räumt der ansässige Falkner sein Revier. Es wird keine Greifvögel mehr zu sehen geben. Allerdings könnten die vor 300 Jahren im Gebiet Moritzburg bereits gehaltenen Wisente als neue Attraktion zurückkehren. Das Wildgehege könne dann auch besser touristisch vermarktet werden, so Simone Lang.

Sie sagte außerdem, „… ich freue mich, wenn wir jetzt auf einem guten Weg sind.“


405-Euro-Spende an den Kreissportbund übergeben

Annaberg-Buchholz. 405 Euro haben unsere Gäste anlässlich der Einweihung der neuen SPD-Gemeinschaftsbüros  im Gründerzentrum Annaberg gespendet. Ein herzlicher Dank geht an alle, die unserer Bitte nachgekommen sind, anstatt Blumen Geld für die Vorschulsportfeste des Kreissportbundes mitzubringen. Selbstverständlich bedanken wir uns ebenso herzlich für alle anderen Präsente, über die wir uns sehr gefreut haben.

Bericht im Kabeljournal:
http://www.kabeljournal.de/index.php?id=9&akt_plug=2

SPD-Gemeinschaftsbüros im GDZ Annaberg mit vielen Gästen eingeweiht

Annaberg-Buchholz. Zur Eröffnung der neuen Gemeinschaftsbüros von Kreisverband und Kreistagsfraktion der SPD Erzgebirge sowie MdL Simone Lang (M.) und MdB Wolfgang Gunkel (r.) haben am 11. März 2016 zahlreiche Gäste Glückwünsche überbracht - darunter Landrat Frank Vogel (CDU), einige Bürgermeister der Region, Vertreter aus Wirtschaft und Kultur sowie von Vereinen, Verbänden und Interessenvertretungen. Besonders herzlich begrüßte Simone Lang ihre Fraktionskollegen Thomas Baum und Henning Homann (l.).

SPD-Kreistagsfraktionschef Jörg Neubert (2.v.l.) - auf dem Foto im Gespräch mit Karsten Wilhelm (2.v.r.), Geschäftsführer der AWO Erzgebirge - freute sich ebenso über den großen Zuspruch und die rundum gelungene Einweihungsfeier, wie weitere Mitglieder der SPD-Ortsgruppen des Erzgebirgskreises. Die Gemeinschaftsbüros im Gründerzentrum an der Adam-Ries-Straße in Annaberg-Buchholz sind künftig Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen haben oder sich in die politische Arbeit mit einbringen möchten. Zu den Büroöfffnungszeiten (Mo.-Do. 10-16 Uhr, Fr. 10-14 Uhr) stehen die Mitarbeiter/-innen gern als Ansprechpartner zur Verfügung.


Büroeröffnung ist zugleich Anlass für Spendenprojekt

Annaberg-Buchholz. Anlässlich der Eröffnung unserer neuen Gemeinschaftsbüros im Gründerzentrum Erzgebirge in Annaberg-Buchholz (siehe unten) bitten wir alle Gäste höflich, von Blumen, Pflanzen oder anderen Präsenten abzusehen. Stattdessen möchten wir gemeinsam mit Ihnen das Projekt "Vorschulsportfeste" des Kreissportbundes Erzgebirge mit Geldpenden unterstützen. Entsprechende Spendenbescheinigungen werden direkt vom KSB ausgestellt. Der Ablauf wird während unserer Büroeröffnung nochmals erläutert.

                               

Die Qualitätssicherung für Schul- und Kita-Essen
ist ein Gebot sozialer Gerechtigkeit

Potsdam. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist auch Verbraucherin und Verbraucher. Die verschiedenen Aspekte des Verbraucherschutzes erstrecken sich auf nahezu alle Lebensbereiche.
Ziel der SPD-Sprecherkonferenz (SPK) zum Verbraucherschutz am 11. und 12. Februar 2016 in Potsdam war es, aktuelle Themen des Verbraucherschutzes zu diskutieren, dringenden Handlungsbedarf zu identifizieren und neue Impulse zu geben. Dabei ging es um eine Vielfalt von Themen, von der Schulverpflegung über Gentechnik, Lebensmittelkontrollen, Datenschutz, das Instrument der Marktwächter bis hin zur Verbraucherberatung für Flüchtlinge.
Simone Lang (Bildmitte, hinten), Sprecherin für Umweltpolitik, Verbraucherschutz und Senioren der SPD-Landtagsfraktion in Sachsen, nahm an der zweitägigen Sprecherkonferenz teil. "Eine gesunde Ernährung ist Grundlage für ein gesundes Leben. Doch leider sind immer mehr Kinder und Jugendliche von ernährungsbedingten Erkrankungen betroffen. Das muss sich ändern", bekräftigt Simone Lang die Forderungen der SPK.

Es werde oft zu viel, zu fett, zu süß und zu salzig gegessen. Neben den körperlichen und den psychosozialen Folgen hat ungesunde Ernährung auch Auswirkungen auf die Bildungsleistung. Übergewichtige haben im Vergleich zu normalgewichtigen Kindern schlechtere Bildungsabschlüsse und später weniger qualifizierte Jobs und geringere Einkommen. "Für mich als Sozialdemokratin ist es deshalb eine wichtige Aufgabe, einen genaueren Blick auf die Verpflegung in den Kitas und Schulen zu werfen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie man dort Verbesserungen herbei führen kann." Es sei nicht hinnehmbar, dass Bildungsstand und Geldbeutel der Eltern über die Ernährungsweise von Kindern entscheiden. Gesunde Ernährung ist eine wichtige Basis für gute Startchancen ins Leben – und ein Gebot sozialer Gerechtigkeit, heißt es in der gemeinsamen Abschlusserklärung der Sprecherkonferenz. Weiter heißt es: Wir rufen alle Gesundheits- und Bildungspolitiker auf Bundes- und Länderebene auf, sich mit uns gemeinsam für ausgewogene Mahlzeiten und die Verankerung der DGE-Qualitätsstandards an Kitas und Schulen für ALLE Kinder und Jugendlichen einzusetzen. Dabei müssen auch die Möglichkeiten einer Beteiligung des Bundes an der Kita- und Schulverpflegung geprüft und genutzt werden, um gesundes Essen für alle Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Wir setzen uns dafür ein, dass das von Bund und Ländern finanzierte Projekt „Vernetzungsstelle Schulverpflegung“ fortgeführt wird.

                                           (weitere Informationen zur SPK siehe unter Button "Presse")


Helmholtz-Zentrum informiert zu Aktivitäten in China

Leipzig. Um sich über die Forschungsaktivitäten des Helmholtz-Zentrums in Leipzig zu informieren, ist Simone Lang (Bildmitte/Foto: UFZ) am
10. Februar 2016 im Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) zu Gast gewesen.
Als  Sprecherin für Umwelt, Senioren & Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion hatte es im Oktober 2015 erste Kontakte während einer Delegationsreise nach China mit Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt gegeben. Hubei ist die Partnerprovinz des Freistaates Sachsen, mit dem das UFZ wissenschaftliche Kontakte unterhält. Frau Dr. Cui Chen (r) und Prof. Olaf Kolditz (l.) haben die Landtagsabgeordnete über das UFZ und die China-Aktivitäten in der Umweltforschung informiert. Im Visualisierungszentrum VISLAB konnte sich Frau Lang ein Bild über den Stand des Umweltinformationssystems für die Stadt Chaohu machen, die sich in der Nachbarprovinz von Hubei in Anhui befindet. Für Mai dieses Jahres ist eine weitere China-Delegationsreise des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) geplant.


Simone Lang besucht Gewerkschafter der Bundespolizei

Pirna. Etienne Frankenfeld (r.), Vorstandsvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bundespolizei, Direktionsgruppe Mitteldeutschland, und MdL Simone Lang (l.) haben über die Polizeistruktur, polizeiliche Arbeitsfelder und die aktuelle Überbelastung der Kolleginnen und Kollegen bei der Bundespolizei gesprochen. Zudem erörterten sie die Drogenkriminalität im grenznahen Raum, die Migrationslage und damit verbundene politische Prozesse in Deutschland. Simone Lang und Etienne Frankenfeld verabredeten eine intensive Zusammenarbeit. Sie  möchten künftig die Vernetzung von Bundes- und Landespolizei, Gewerkschaft und Politik aktiv mitgestalten. (Foto: GdP)


Vorlesetage für die Jüngsten in Kita und Hort

Eibenstock. Geschichten hören ist spannend. Wenn diese dann auch noch eine aktuelle Botschaft vermitteln, sind sie für Kinder  pädagogisch wertvoll. Und so vermittelte Landtagsabgeordnete Simone Lang den Vorschulkindern in der Kindertagesstätte "Spatzenhaus" in Eibenstock am 28. Januar eine wichtige Erkenntnis für ihr weiteres Leben: Jeder Mensch sollte so angenommen werden, wie er ist - mit allen Ecken und Kanten und auch Unterschieden. Die Geschichte von der "Kleinen Spinne Widerlich" gefiel den Mädchen und Jungen so sehr, dass für den 15. Februar 2016 gleich der nächste Vorlesetag anberaumt wurde. Diesmal für die Hortkinder, die sich schon sehr darauf freuen, wenn die Landtagsabgeordnete wieder zum Vorlesen kommt.


Crystal Meth - Präventionsveranstaltung im Pirnaer Gymnasium

Pirna/Schwarzenberg. Zu einer Präventionsveranstaltung mit der auf das zunehmende Problem "Crystal Meth" im grenznahen Raum aufmerksam gemacht werden soll, hatte Landtagsabgeordnete Simone Lang gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung für den 27. Januar 2016 nach Pirna eingeladen. Zu Gast waren Experten aus Medizin und Polizei sowie eine betroffene junge Frau, die auf Entzug ist, und sich den Fragen der Juzgendlichen stellte  Eine ähnliche Veranstaltung hatte im September 2015 mit großem Zuspruch in Schwarzenberg stattgefunden.

Kristallines Metamphetamin, besser bekannt unter dem Namen Crystal Meth, bestimmt seit mehreren Jahren die Schlagzeilen und politischen Debatten, wenn es um die Verbreitung harter Drogen geht. Nicht nur im grenznahen Raum zu Tschechien steigt die Zahl der Konsumenten, denn von Tschechien aus hat die Droge den Markt der Nachbarländer erobert. Billig und einfach zu haben, ist sie zum Alltagsbegleiter vieler Menschen geworden.

Mit Crystal kann man - ohne müde zu werden - das Wochenende durchfeiern, Prüfungsstress besser meistern, die Leistungsbereitschaft und auch sexuelle Lust steigern. Bis der Zusammenbruch kommt, weil das Verlangen nach dem Stoff beständig wächst.

Wer sind die Konsumenten? Und wer profitiert von der Sucht? Die Autoren des Buches „Crystal Meth – Produzenten, Dealer, Ermittler“ haben sich zur Beantwortung dieser Fragen gemeinsam mit Ermittlern von Zoll und Polizei auf Spurensuche begeben, um einen detaillierten Eindruck in die Szene von Dealern und Produzenten zu geben. Zugleich wird die Frage gestellt, wie auf die erschreckende Entwicklung reagiert werden kann.

Zur Buchvorstellung, zu der auch Mitautor Bastian Pauly (r.) anwesend war, und zur anschließenden Diskussion hatten die Veranstalter Schülerinnen und Schüler und Lehrer des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums in Pirna eingeladen. (Foto: privat)

Fazit von Simone Lang: "Das Thema liegt mir sehr am Herzen und stößt, wie man sieht, bei den Schülerinnen und Schülern auf hohes Interesse. Ich möchte diese Art der Präventionsarbeit auf jeden Fall fortsetzen."


HENKA GmbH stellt Projekt zur Qualifizierung von Migranten vor

Stollberg. Zu einer Auftaktveranstaltung für ein modellhaftes Projekt hat die Henka Werkzeuge und Werkzeugmachinen GmbH mit Sitz in Stollberg am 26. Januar 2016 Landtagsabgeordnete Simone Lang (2.v.l.) und zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen. Das Unternehmen möchte geeignete Migranten für eine CNC-Ausbildung qualifizieren. In diesem Bereich wird seit Jahren um Arbeitskräfte gerungen.

Seit August 2015 bemüht sich HENKA – Gesellschafter und Fachberater Dr. Bernd Hentschel (r.) in der Funktion des Koordinators und als Bindeglied  zu den Behörden und Industrieunternehmen, etwas zur Integration  von Flüchtlingen zu tun. "Wohl wissend, dass es sich um eine Riesenaufgabe handelt, die viel Kraft , Nerven und vor allem eines Netzwerkes engagierter Menschen bedarf", wie er sagte. "Ausgangspunkt meiner Überlegung war, dass meine Idee zur Bildung eines  CNC-Kompetenzzentrums im Jahr 1999 ähnlich gelagert war und wir bis 2008 ca. 400 CNC-Fachkräfte in Festanstellungen in sächsischen Unternehmen gebracht haben, die wir aus Arbeitslosen entwickelt haben." Eine stolze Bilanz. Das damalige CNC – Kompetenzzentrum wurde  2002 vom sächsischen Kultusministerium mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

Heute gibt es im Erzgebirgskreis kaum noch Arbeitslose, die sich für die CNC – Ausbildung eignen und engagieren. "Aber wir haben in der großen Anzahl an Flüchtlingen mit Sicherheit einige dabei, die sich für diese Qualifikation eignen", ist sich Dr. Hentschel sicher. Bernd Hentschel und Simone Lang sind sich - ebenso wie viele andere Beteiligte - bewusst, dass diese Herausforderung wesentlich schwieriger und langwieriger wird, aber sie engagieren sich für die Integration, weil in der Region dringend Fachkräfte benötigt werden. (Foto: HENKA GmbH)


Erstbesuch bei GdP-Landesvorsitzendem Hagen Husgen

Kesselsdorf. Kennen gelernt haben sich jetzt Hagen Husgen,  Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (DdP), Landesbezirk Sachsen, und GdP-Gewerkschaftsmitglied Simone Lang. Während eines konstruktiven Gesprächs in Kesselsdorf wurden Ansichten zu aktuellen Themen ausgetauscht. Der 51-jährige Husgen sagte in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung: "Die Polizei kann die Kriminalität nur noch verwalten, statt sie zu bekämpfen." Den Grund dafür sieht er im Spardiktat des Freistaates. Nicht die Fakten, sondern der Finanzminister würden die Sicherheitspolitik bestimmen, kritisiert er. Landtagsabgeordnete Simone Lang, die seit diesem Jahr auch stellvertretend für ihre Fraktion im Haushalts- und Finanzausschuss mitarbeitet, vereinbarte mit Husgen eine konstruktive Zusammenarbeit und regelmäßigen Informationsaustausch. (Foto: Jan Krumlovsky)


Asyldebatte mit Köpping, Bürgermeistern und Stadträten im Wahlkreis

Lauter. Über Fragen der sächsischen Integrations- und Asylpolitik diskutierten am Montag, 18. Januar 2016, rund 50 Stadträte und Bürgermeister aus dem Altlandkreis Aue-Schwarzenberg in Lauter mit Staatsministerin Petra Köpping (M.). Eingeladen hatten zu der Veranstaltung Lauters Bürgermeister Thomas Kunzmann (l.) und MdL Simone Lang(2.v.l.). Dabei ging es einerseits um den Erfahrungsaustausch zu mehr oder weniger gelungene Integrationsprojekten und andererseits um aktuelle Informationen aus Dresden zu Förderprogrammen usw. Auch über die besonderen Voraussetzungen bei der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern, von denen Lauter rund 50 in nächster Zeit bekommen soll, wurde gesprochen. Frank Reißmann (2.v.l.) und Christiane Wehner (l.) vom Landratsamt Erzgebirgskreis berichteten ebenfalls aus der Praxis. Nach der Veranstaltung gab es viel positives Feeback. Viele Teilnehmer wünschten sich, dass der Erfahrungsaustausch fortgesetzt wird. (Foto: U. Franke)


Besuch mit Staatssekretär Gaul in der Angewandten Kunst Schneeberg

Schneeberg. Uwe Gaul (l.), Sachsens Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst, hat gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Simone Lang (M.) und Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert (3.v.l.) die Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät für Angewandte Kunst, in Schneeberg besucht. Der Dekan, Prof. Dr. Thomas Pöpper (2.v.l.), führte durch die Einrichtung - hier begleitet vom Kanzler der Hochschule, Dr. Ralf Steiner (2.v.r.). Dabei kamen sie auch mit Studierenden ins Gespräch, wie Marcus Lachmann (r.). Im Vordergund steht bei allen Projekten, an denen die Studenten arbeiten (z. T. für international bekannte Firmen oder z. B. Sportler), der Praxisbezug und "handwerklich gelingendes Design".
(Foto: U. Franke)


Allen Lesern dieser Webseite
eine
schöne
Advents- und Weihnachtszeit



Weihnachtsgeld zeugt von Wertschätzung für unsere Polizeibeamten

Dresden. Dank des aktuellen Urteils des Bundesverfassungsgerichts wird den Beamten, die für Ihr Recht geklagt haben, nun ab 2011 rückwirkend Weihnachtsgeld gezahlt. Die Karlsruher Richter knüpfen damit an ein Urteil zur Besoldung von Richtern und Staatsanwälten vom Mai dieses Jahres an, in dem bereits Maßstäbe gesetzt wurden.
Im gleichen Atemzug wird auf Anregung der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Lang in Sachsen die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes für rund 30.000 Beamte auf den Weg gebracht. Dies ist in dieser Woche bereits im Kabinett in Dresden besprochen worden.
2011 war das so genannte Weihnachtsgeld unter der CDU-Regierung abgeschafft worden, die sich bislang stets gegen eine Wiedereinführung positionierte. Die Sächsische SPD hingegen hat sich schon damals  gegen die  Abschaffung und jetzt intensiv für die Wiedereinführung stark gemacht.
„Als Mitglied der Gewerkschaft der Polizei schätze ich die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Landes- und Bundespolizei – ganz besonders bei der zurzeit andauernden Mehrbelastung und den besonderen täglichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Pegida und den Tausenden Asylsuchenden. Für mich ist es nicht nur eine Wertschätzung sondern auch eine Selbstverständlichkeit, das Engagement der Beamten auf diesem Weg noch einmal zu honorieren“, so Simone Lang. „Aus meiner Sicht ist zudem die Arbeit der Polizei-Gewerkschaften und -Personalräte in besonderem Maße zu würdigen, da sie ihre Kollegen über viele Jahre in jeder erdenklichen Art unterstützt haben. Dies sollte für noch mehr Beschäftigte ein Grund sein, über eine Mitgliedschaft in der GdP, zur Stärkung und Umsetzung gemeinsamer Interessen, nachzudenken. Gemeinschaft lohnt sich!"


Gewerkschafter und Politikerin erörtern aktuelle Themen im Landtag

Dresden. Eine Abordnung von Mitgliedern der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und des Personalrates der Polizeidirektion Chemnitz ist am 17. Dezember 2015 auf Einladung der SPD-Politikerin Simone Lang im Sächsischen Landtag zu Gast gewesen. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und aktuelle Themen erörtert. Foto (v. l.):  Bernd Thiele, Andreas Richter, Simone Lang, Gerd Dummis, Andreas Lindner, Marko Pfeiffer.


Stigmatisierung von HIV-Infizierten muss ein Ende haben

Schwarzenberg. Aktuell leben weltweit etwa 35 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu – eine enorme Anzahl von Betroffenen. Der heutige Welt-Aids-Tag will darauf aufmerksam machen. Er findet bereits zum 28. Mal statt. Seit 1988 wird er regelmäßig am 1. Dezember begangen. Mit zahlreichen Aktionen wird dabei an das bei manchen Menschen – insbesondere im ländlichen Raum - noch als Tabu geltende Thema erinnert.

Landtagsabgeordnete Simone Lang, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Dresden, sagt dazu: „Ich rufe die Erzgebirgerinnen und Erzgebirger auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen. In Deutschland leben laut Bundesgesundheitsministerium rund 83.400 Menschen mit HIV. Leider erleben viele von ihnen noch immer Zurückweisung. Diese Stigmatisierung muss ein Ende haben. Betroffene sollen ein würdevolles und gleichberechtigtes Leben führen können."

Von den rund 2,1 Millionen weltweiten Neuinfektionen, handelt es sich in 240.000 Fällen um Kinder. Laut Statistik erhält leider nur reichlich ein Drittel aller Betroffenen die lebenswichtigen Medikamente. Allein in Deutschland sind bislang rund 30.000 Menschen erfasst, die an den Folgen von Aids starben.

Das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche Aids-Stiftung setzen sich mit einer gemeinsamen Kampagne für dieses gesellschaftsrelevante Thema ein. Unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf ganz persönlichen „Gewissensfragen“ und dem Aufruf zur Toleranz und Solidarität: Die meisten Menschen wissen, dass sie im Alltag vor einer Infektion mit HIV sicher sind. Aber in den Situationen, in denen es auf dieses Wissen ankommt, vertrauen manche doch nicht darauf – die Ängste sind stärker. Darum werden im Rahmen der Kampagne Fragen gestellt, wie: „Was wäre, wenn der Mensch Dir gegenüber HIV hätte? Was würdest Du tun?“


Fraktionsklausur mit Gästen aus dem Erzgebirge

Sayda. Miteinander ins Gespräch kommen, Ideen für gemeinsame Projekte erarbeiten und Strategien für die anstehenden politischen Themen entwickeln – das stand auf der Agenda des Treffens von Simone Lang (M.) mit Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion Erzgebirge und der SPD-Landtagsfraktion. Dieses fand am 25. November 2015 am Rande der Klausurtagung der sächsischen SPD- Landtagsfraktion in Sayda statt. (Foto: Ronny Kienert)


Polizeigewerkschafter zur Aktuellen Stunde im Landtag zu Gast

Dresden/Schwarzenberg. Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei haben am Donnerstag, dem 19. November 2015, auf Einladung der Landtagsabgeordneten Simone Lang als Zuschauer an einer aktuellen Stunde zum Thema „Trauer um die Opfer in Paris – kein Zurückweichen vor dem Terror – unsere Freiheit und Werte verteidigen!“ teilgenommen. Dabei ging es in verschiedenen Redebeiträgen des Ministerpräsidenten und der Fraktionsvertreter auch darum, dass die Sicherheitsbehörden in Deutschland künftig gestärkt werden müssen. Bereits seit längerer Zeit laufen die Gewerkschaftsvertreter gegen den jahrelang praktizierten Personalabbau bei der sächsischen Polizei Sturm. Der soll laut Innenminister Ulbig nun gestoppt werden. Dies findet die volle Zustimmung der sächsischen SPD-Abgeordneten, die dies schon während der Koalitionsverhandlungen als eins der zentralen  Themen ansprachen.  Simone Lang, selbst Mitglied in der GdP, sagte  im anschließenden persönlichen Gespräch mit den Gästen ihre weitere Unterstützung zu.

Matthias Seidel, Andrea Hornung, Toralf Kirsten und Jörg Günther (v.l.), allesamt  Vorstandsmitglieder der Gewerkschaft der Polizei, GdP Kreisgruppe Bundespolizei Chemnitz, und zugleich Personalratsmitglieder während der Aktuellen Stunde am
19. November 2015 auf der Besuchertribüne im Plenarsaal. (Foto: Ute Franke)


Workshops "Ehrenamt? - Ehrensache!" in Schwarzenberg

Schwarzenberg. Wertvolle Informationen zu ehrenamtlichen Engagement verschiedener Vereine  zeichneten die beiden  Workshops von Agenda Alternativ e.V. im Haus Kafka in Schwarzenberg aus.

Das von "Genial sozial" - dem Förderprogramm der Stadt Schwarzenberg finanzierte Projekt diente dazu, Jugendliche aus der Region SZB fit zu machen für die Herausforderungen der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Verbänden.

Im ersten Workshop stellten sich verschiedene junge Vereine und Verbände vor und gaben Einblicke "hinter die Kulissen". Im 2. Workshop erläuterte Ronny Kienert die Herausforderungen bei der ehrenamtlichen Arbeit und gab Tips für die Arbeit junger Vereinsvorstände. Mein Bürgerbüro unterstützte Agenda Alternativ e.V. bei der Vorbereitung und Werbung für diese Veranstaltungen.


Soziaministerin Klepsch zu Gesprächen in Kliniken Erlabrunn gGmbH

Sachsens Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschut, Barbara Klepsch (M.), hat auf Einladung von MdL Simone Lang (4.v.l.) am 11.11. 2015 die Kliniken Erlabrunn gGmbH und das Erzgebirgshospiz "Haus Menschenwürde" in Erlabrunn besucht. Unter anderem wurden Finanzierungsfragen bezüglich des stationären Hospizes besprochen.
(Fotos: M. Knoch/Öffentlichkeitsarbeit Kliniken Erlabrunn)

Die Ministerin sah sich gemeinsam mit der Geschäftsführung sowie weiteren Verantwortlichen der Einrichtung auch auf einigen sanierten und modernisierten Stationen des Krankenhauses sowie im Bereich der Geriatrie um. Hauptgesellschafter Josef Wieder wies eindringlich darauf hin, dass es zunehmend schwieriger wird, den Ärztebedarf im ländlichen Raum zu decken. Er plädierte für eine Erweiterung der Studienkapazitäten für angehende Medizinerinnnen und Mediziner.


Simone Lang unterstützt aktuelle DGB-Kampagne "Respekt"


Lang: Altenpflegeberufsausbildung ist fachspezifisch und unverzichtbar

Annaberg-Buchholz. Eindringlich haben die Auszubildenden der Evangelischen Berufsfachschule für Altenpflege des  Vereins zur Beruflichen Förderung und Ausbildung (VBFA) in Annaberg-Buchholz (Münzgasse 2) der Landtagsabgeordneten Simone Lang die Notwendigkeit des spezialisierten Altenpflegeberufs dargelegt. (Foto: Berufsfachschule)

"Sie hatten sehr zahlreiche Argumente, die mich wirklich überzeugen. Deshalb werde ich mich umgehend mit einem Brief an die sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten wenden, und mich gegen die vorgesehenen Änderungen in der Altenpflegeausbildung aussprechen", so Simone Lang. "Ich habe große Hochachtung für Jeden, der diesen speziellen Beruf erlernt und ausübt. Angesichts unserer demografischen Entwicklung wird gerade in diesem Bereich eine fundierte und spezialisierte Ausbildung in Zukunft immer wichtiger."  

Podiumsdiskussion: "Wie weiter mit der Kultur im Erzgebirge ?"

Simone Lang (l.) moderierte die lebhafte Diskussionsveranstaltung mit Kulturschaffenden am 10. November 2015 in Annaberg. Foto: Ronny Kienert

Annaberg-Buchholz. Dr. Ingolf Huhn, Generalintendant des Eduard Winterstein Theaters, brachte es auf den Punkt: "Das Kulturraumgesetz macht es möglich, dass in der Fläche des ländlichen Raumes die Leute in erreichbarer Nähe Theater und Orchestermusik haben."

"Wie weiter mit der Kultur im Erzgebirge?" lautete die zentrale Frage während einer Podiumsdiskussion am Dienstagabend in Annaberg-Buchholz. Kulturschaffende des Erzgebirgskreises diskutierten auf Einladung der Landtagsabgeordneten Simone Lang gemeinsam mit Landtagskollegin Hanka Kliese, Staatssekretär Uwe Gaul (SMWK), Dr. Ingolf Huhn (Eduard von Winterstein Theater) und Sven Lippmann (Soziokulturelles Zentrum). Der Wunsch der Podiumsteilnehmer, mit den Kulturschaffenden vor Ort ins Gespräch zu kommen, ging auf: Es fand eine lebhafte Diskussion statt. Neben Anregungen an die Staatsregierung, wie beispielsweise die Vereinfachung der Antragstellung bei Kleinprojekten und die Einbeziehung der bildenden Künste mehr ins Auge zu fassen, gab es auch Lob für das Gesetz.

Die Veranstaltung fand im soziokulturellen Zentrum "Alte Brauerei" in Annaberg statt. Dieser Verein finanziert sich ebenfalls teilweise aus Mitteln des Kulturraumes.


Planspiel Kommunalpolitik

Breitenbrunn. "Wie funktioniert Demokratier?" - Mit dieser Frage haben sich mehr als
50 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen derGoetheschule Breitenbrunn in dieser Woche beschäftigt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung war mit dem "Planspiel Kommunalpolitik" auf Einladung von Simone Lang vor Ort und arbeitete mit Unterstützung mehrerer Gemeinderäte intensiv und authentisch am Projekt. Die Schüler bildeten Fraktionen, erarbeiteten Anfragen an die Verwaltung und Anträge zur Beschlussfassung, die am Freitag während einer fingierten Gemeinderatssitzung im Haus des Gastes diskutiert und abgestimmt wurden. Bürgermeister Ralf Fischer leitete die "Ratssitzung" und versprach, einige Anträge der Schüler im Gemeindrat bzw. mit der Gemeinderwaltung in die Tat umzustzen. Die Ideen der Schüler sind sehr realitätsnah, beziehen sich auf ihre Interessengebiete, wie zum Beispiel Sanierung einiger Unterrichtszimmer, Einrichtung einer Schülerdisko, Schaffung eines Beach-Volleyballplatz und Aufstellen eines Kaffeeautomaten in der Schule.

Die Schüler-Gemeinderatssitzung im Haus des Gastes. Foto: Ronny Kienert


Kommunalpaket - Sachsen schnürt zukunftsfestes lnvestitionspaket 2020

Dresden. Mit dem jetzt vorgelegten Zukunftsprogramm hat der Freistaat Sachsen ein umfassendes Finanzpaket aufgelegt. Wir nehmen die Herausforderungen an, denn Politik ist entscheidungs- und handlungsfähig. Wir haben die Kraft und die Finanzmittel, die Aufgaben und Herausforderungen in Sachsen zu meistern.

Der Freistaat und die kommunalen Familien sind verlässliche Partner, die dem Land einen inneren Zusammenhalt geben und das Land weiter voranbringen.

Das Zukunftsprogramm besteht aus den vier Bausteinen:

1. Brücken in die Zukunft

2. Finanzbeziehungen zwischen dem Freistaat und den Kommunen 2017 -2020

3. Finanzierung Asyl 2016

4. Pauschalen für das Jahr 2015.

Mit diesen Bausteinen stellen wir sicher, dass sich unser Land weiter gut entwickelt - trotz aktueller Herausforderungen. Was wir hier auflegen, ist ein umfassendes sächsisches lnvestitionspaket.

Wir setzen damit wichtige Ziele des Koalitionsvertrages um und schlagen damit Brücken in die Zukunft bis 2020. Damit sorgen wir dafür, dass Sachsen bleibt, was es für viele Menschen ist: eine gute Heimat.

Seniorensicherheit im Fokus: Polizisten geben wertvolle Tipps

Schwarzenberg. Jeder kennt mittlerweile den "Enkeltrick" - eine Betrugsmasche, mit der Betrüger immer wieder versuchen, die Hilfsbereitschaft älterer Menschen auszunutzen und sie um ihr Erspartes zu bringen. "Hier bei uns auf dem Land kommt das eher selten vor. Aber aggressive Bettler stehen schon öfter vor der Tür", berichtete Polizeiobermeister Kirsten Ballmann (rechts im Bild). Der Bürgerpolizist war auf Einladung der Landtagsabgeordneten Simone Lang (M.) am Nachmittag des 27. Oktober zu Gast im Seniorenclub Schlossblick zu Gast. Er plädierte für ein vertrauensbvolles Miteinander von Einwohnern und Polizei. Wer irgendwelche Fragen habe, könne sich zur Sprechstunde jeden 1. Dienstag im Monat (von 14 bis 18 Uhr) oder auch zu anderen Zeiten im Polizeirevier in Schwarzenberg informieren.

Zweiter Gast des Nachmittags: Marko Pfeiffer (Bild oben: links), Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei aus Chemnitz und Mitglied des Personalrats. Auch er erläuterte einige Sicherheitsregeln, die Bürgerinnen und Bürger unbedingt beachten sollten - beispielsweise die Haustür immer verschlossen halten und verdächtigen Unbekannten gar nicht erst zu öffnen. Auf keinen Fall sollte man Fremde in die Wohnung lassen - unter welchem Vorwand auch immer sie es versuchen würden. Nicht erst im Ernstfall, sondern bereits bei dem geringsten Verdacht auf Betrüger oder Diebe am Haus oder auf der Straße, sollten wachsame Nachbarn zum Telefon greifen und unter Ruf 110 die Polizei informieren. Alle 110-Rufe gehen im so genannten Führungs- und Lagezentrum in Chemnitz (manchmal auch in Zwickau) ein. Von dort aus, so erläuterte Marko Pfeiffer, würden die Vorgänge umgehend an die zuständigen Polizeireviere in den Regionen weiter geleitet.

Natürlich hatten die Veranstaltungsteilnehmer (mehr als 30 Seniorinnen und Senioren) auch viele Fragen. Beispielsweise, warum man im alltäglichen Straßenbild kaum noch uniformierten Polizisten begegne. Das könnte sich laut Marko Pfeiffer in absehbarer Zeit wieder ändern, denn laut aktuellen Informationen aus dem Innenministerium, sollen dem seit vielen Jahren praktizierten Stellenabbau jetzt nicht unerhebliche Neueinstellungen folgen. Doch die Ausbildung dauere einige Jahre - bis jemand als Streifenpolizist unterwegs sein dürfe, würden fünf bis sechs Jahre vergehen...


Bürgerstiftung Dresden informiert zu Finanzierung von Ehrenamtlichen

Schwarzenberg. Landtagsabgeordnete Simone Lang und Winfried Ripp, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Dresden, haben am 26. Oktober 2015 in Schwarzenberg die Förderrichtlinie "Wir für Sachsen" vorgestellt. Ziel war es vor allem, Vereine, die noch keine Förderanträge gestellt haben, dafür fit zu machen.


Mehr als 20 interessierte Vereinsvertreter aus Schwarzenberg und Umgebung folgten gern der Einladung in den Seniorenclub Schlossblick und konnten sich das notwendige "know how" für die Antragstellung einholen.

Konstruktiven Gesprächen folgen konkrete Ergebnisse und neue Pläne

Dresden/Schwarzenberg. Nach Rückkehr aus China, gilt es nun für die teilnehmenden Landtagsabgeordneten Simone Lang und Dr. Jana Pinka, die Ergebnisse und Erfahrungen der Reise im Ausschuss Umwelt und Landwirtschaft auszuwerten. Wie Staatsminister Thomas Schmidt am Samstag während seines Interviews im MDR-Sachsenradio betonte, wurde durch die Gespräche in Peking, Wuhan, Ezhou und Chongqing eine neue Qualität der sächsisch-chinesischen Beziehungen auf den Gebieten des Umweltschutzes sowie der Landwirtschaft und Ressourcennutzung erreicht.

Wir fanden in den chinesischen PolitikerInnen und WirtschaftvertreterInnen offene GesprächsparterInnen. Nicht zuletzt deshalb konnten bereits konkrete Anfragen gestellt und Kontakte entwickelt werden. So bekamen zum Beispiel sächsische Experten auf dem Gebiet der Bodensanierung die Möglichkeit, ihre 25-jährige Erfahrung bei der Reinigung kontaminierter Böden einzubringen und Alternativverfahren vorzustellen.
Vor allem während der Technologieforen in Wuhan und Chongqing kam es zu interessanten und für die Zukunft sicherlich fruchtbringenden Unternehmenskontaktgesprächen zwischen den Mitgliedern der sächsischen Delegation und potenziellen chinesischen PartnernInnen. Es wurde deutlich spürbar, dass auch in China die Einsicht in die Notwendigkeit steigt, stärker in die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu investieren und zunehmend Technologien anzuwenden, die die Luft- und Wasserverschmutzung reduzieren.

Hier ein Link zur Reportage vom Hubei Jingchu TV über das Forum  in Hubei. Die Bilder zeigen, wie wichtig länderübergreifende Beziehungen in China genommen werden.

   
  http://news.cnhubei.com/xw/zw/201510/t3423598.shtml  ( Hubei Jingchu TV )


Fruchtbringende Gespräche bei Deutsch-Chinesischem Technologieforum

Die Landtagsabgeordneten Simone Lang (li.) und Dr. Jana Pinka, beide Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft, während des Technologieforums. Foto: SMUL

Chongqing/Dresden. Nachdem Staatsminister Thomas Schmidt (SMUL) und sein chinesischer Partner am Freitag das Deutsch-Chinesische Technologieforum in Chongqing gemeinsam eröffneten, kam es zu interessanten und künftig fruchtbringenden Unternehmenskontaktgesprächen zwischen einzelnen Mitgliedern der deutschen Wirtschaftsdelegation und potenziellen einheimischen Partnern.

Auch ein Besuch der Chongqing Universität stand auf dem Programm, wo Vizepräsident Prof. Dan Yang die Gäste begrüßte. Die Hochschule wurde 1929 gegründet und hat sich seitdem zu einer der wichtigsten Universitäten Chinas entwickelt. Neben zahlreichen nationalen Forschungsprojekten, pflegt die Universität eine umfassende Zusammenarbeit in Lehre und Forschung mit namhaften internationalen Unternehmen Europas und Amerikas. An der Uni sind 30.000 chinesische und 1000 ausländische Studenten eingeschrieben. Sie werden von 1.700 Professoren bzw. Gastprofessoren in 6 Fakultäten ausgebildet

So gibt es die Fakultäten Maschinenbau, Informationstechnologie, Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft, die Juristische Fakultät, Geisteswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.

Rechts: Der moderne Teil der Chongqing Universität. (Foto: Dr. Jana Pinka)

Zum Abschluss der gut einwöchigen Chinareise informierten sich die Mitglieder der Fachgruppe Umwelt noch in einer Recyclingfirma und die Fachgruppe Landwirtschaft im Chongqin Municipal Agricultural Bureau. Am Samstag wird die sächsische Delegation nach kurzem Aufenthalt in Shanghai den Rückflug nach Deutschland antreten.

Delegationsteilnehmer besichtigen Betriebe und Umweltprojekte

Ezhou/Dresden. Vor dem Weiterflug nach Chongqing stand ein Besuch der Stadt Ezhou im Osten der Provinz Hubei auf dem Reiseprogramm der sächsischen Delegation. Die Stadt am südlichen Ufer des Jangtse kann auf eine 5000-jährige Geschichte zurückblicken und zählt heute zu den wichtigsten Hafenstädten Chinas. In Ezhou leben etwa 1,05 Millionen Einwohner. Zahlreiche Industriebetriebe für Stahlerzeugung, Metallurgie und Schwermaschinenbau sind dort angesiedelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt pro Kopf 10.000 US Dollar. Das subtropische Monsunklima mit reichlich Niederschlag und Sonnenschein sowie die Nähe des Flusses begünstigen eine ertragreiche Landwirtschaft. Aber auch die Fischzucht spielt eine wichtige Rolle. Nachhaltiges Wassermanagement wird  bereits praktiziert. Davon konnten sich die Teilnehmer der Reise in einem Aqua-Kultur-Betrieb (Foto oben: SMUL)überzeugen, in dem seit 2013 auf 35 Hektar hauptsächlich Lotus angebaut und Krebse gezüchtet werden. Aber auch Reis Baumwolle, Gemüse und Wein gedeihen dort  besonders gut (Foto unten/Dr. Pinka). Dafür nutzt man natürlich das Wasser des Jangtse, dessen Wasserqualität mit modernen Anlagen streng überwacht wird.

Dass man auch in China die Bedeutung des Umweltschutzes immer mehr erkennt, zeigt sich zudem daran, dass in den ländlichen Gegenden immer mehr dezentrale Kläranlagen gebaut werden. In einem nahegelegenen Dorf, in dem 150 Familien leben, wird das Abwasser gesammelt und in Pflanzenkläranlagen, deren benötigte Energie mit Sonnenkollektoren erzeugt wird, aufbereitet.

Hochwasser- und Umweltschutz: Die Drei-Schluchten-Talsperre







Wuhan/Dresden. Um Themen, die den Hochwasser- und Umweltschutz betreffen, ging es am Mittwoch, 21. Oktober 2015 bei einem Besuch der "Jangtse Water Resources Commission" (Foto oben) in Wuhan, einer nachgeordneten Behörde des Ministeriums für Wasserressourcen. Die Institution gehört zum chinesischen Ministerium für Wasserwirtschaft, wurde 1950 gegründet und ist auf den Hochwasserschutz am Jangtse spezialisiert. Der Jangtse ist mit 6.380 km der längste Strom Chinas und der drittlängste der Erde. Er durchfließt 19 Provinzen und führt 1 Billion m³ Wasser. An seinen Einzugsgebiet lebt jeder 3. Chinese (ca. 1.3 Mrd. Menschen). Besondere Bedeutung hat er für den Getreideanbau (25 Prozent) als Wasserreservat, als Wasserstraße und für die Bewässerung der landwirtschaftlichen Nutzflächen. Der Jangtse und die angrenzenden Flussregionen waren oft von schweren Hochwassern betroffen, mehr als 100.000 Menschen starben dadurch. Die Schuztanlagen waren veraltet.
So begann man 1993 mit dem Bau der 3-Schluchten-Talsperre. Insgesamt wurden etwa 20.000 Arbeitskräfte beschäftigt. Die erste der 26 Turbinen ging 2003, die letzte 2008 in Betrieb. Heute werden hier durchschnittlich 13,2 GW Energie erzeugt. Die Talsperre ist für die Chinesen eine der wichtigsten Anlagen zum Hochwasserschutz. Immer besser wird aber auch ihre Einsicht, dass der Umweltschutz am Jangtse und seinen Flussläufen zudem eine zentrale Rolle im Hinblick auf die Klimawende spielen muss.
Wenn es um den Umweltschutz, sensible Ökosysteme und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen geht, spielt das Ökosystemmanagement eine entscheidende Rolle. Zur Zusammenarbeit beider Länder auf diesem Gebiet hielt Professor Kolditz vom Umweltforschungszentrum Halle / Leipzig einen aufschlussreichen Vortrag.

Anschließend konnte das Terrain eines ehemaligen Fabrikgeländes besichtigt werden, auf dem von 1995 bis 1990 Farben für Textilien produziert wurden. Nun müssen bis Mitte Mai 2016 auf dem 20 Hektar großen Gelände 300.000 Kubikmeter Boden saniert werden. Die Erde ist bis in 13 Meter Tiefe mit Schwermetallen und anderen organischen Schadstoffen kontaminiert. Eine gewaltige Herausforderung, auch für das Land der Superlative.

Am Nachmittag standen noch weitere wichtige Termine auf dem Programm: Staatsminister Thomas Schmidt eröffnete gemeinsam mit den chinesischen Partnern das Deutsch-Chinesische Technologieforum, und die sächsische Delegation war im Institut für Ressourcen und Umwelt zu Gast. Diese Bildungs- und Forschungseinrichtung gehört zur Wuhan Universität, an der 1,3 Mio. StudentInnen eingeschrieben sind. Am Institut gibt es vier Fakultäten: Umweltwissenschaften, Messtechnik, Geografie und Bodenressourcen. Unter anderem werden hier Schadstoffmessungen von Ackerlandböden sowie Wässern aus Seen und Flüssen vorgenommen und Methoden zur Reinigung großer Flächen erforscht.

Chinareise: Zwischenstation in Wuhan - Provinz Hubei

Wuhan/Dresden. Die Unterprovinzstadt Wuhan ist die Hauptstadt der Provinz Hubei. Dort leben etwa 4,3 Mio. Menschen. Vizegouverneur Cao Guangjing empfing die Delegation aus Sachsen zu Gesprächen und anschließendem Essen.

Bei Gesprächen im Ministerium für Umwelt der Provinz Hubei ging es am Nachmittag vorrangig um die Themen Umweltschutz und Wassermanagement. Eines der größten Probleme Chinas ist die Luftverschmutzung in den Ballungsgebieten der Millionenstädte im Osten des Landes, hauptsächlich verursacht durch Großkraftwerke, Chemieindustrie sowie Metall erzeugende Betriebe und natürlich durch den zunehmenden Autoverkehr. Dessen Anteil wächst proportional zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). China plant deshalb für 2016 bis 2018 die Einführung eines nationalen Emissionshandessystems.
Doch nicht nur die Luftverschmutzung stellt ein großes Umweltproblem des bevölkerungsreichsten Landes der Erde dar. Auch die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend sauberem Trinkwasser sowie die nachhaltige und effiziente Abwasserentsorgung stellen die chinesische Regierung vor eine große Herausforderung. Wenn sie sich dieser Herausforderung erfolgreich stellen will, ist die Suche nach Lösungen für ein nachhaltiges Wassermanagement unumgänglich. Bemühungen sind dazu bereits deutlich zu sehen. So wurden im 12. Fünfjahresplan Chinas (2011 - 2015) 80 Millionen US $ für die Sanierung eines Flusses im Haushalt eingestellt. Auch Sächsische Firmen bieten Hilfe an. Mehr dazu ist im Artikel der Freien Presse vom 20.10. nachzulesen.

Die Peniger Bergmann AG möchte beispielsweise einen Auftrag für die Installation von 600 Kläranlagen in der Stadt Ezhou in der Provinz Hubei unter Dach und Fach bringen. Dies wäre ein lukrativer Auftrag mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro in den kommenden fünf bis zehn Jahren.

Simone Lang mit Minister Schmidt und Wirtschaftsvertretern in China

Peking/Dresden. Gemeinsam mit dem Sächsischen Umweltminister Thomas Schmidt, der Landtagsabgeordneten Dr. Jana Pinka (Die Linke), zahlreichen VertreterInnen Sächsischer Unternehmen und Wirtschaftsverbände, WissenschaftlerInnen sowie PolitikerInnen des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ist SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang am 17. Oktober nach China gereist. Im Mittelpunkt der an vier Tagen stattfindenden Gespräche stehen die Verbesserung der sächsisch-chinesischen Zusammenarbeit auf den Gebieten des Umweltschutzes, der Landwirtschaft und Ressourcenwirtschaft.
Während eines Gesprächs am Montag im Ministerium für Landwirtschaft der VR China ging es vor allem um die Verbesserung der Außenhandelsbeziehungen mit Sachsen bei der Vermarktung von Milch und Fleisch. So bot die Sächsische Seite beispielsweise die Hilfe bei der Veredlung von Käse und anderen Milchprodukten sowie bei der Forschung und Entwicklung landwirtschaftlicher Technik an.
Anschließend empfing Vizeministerin CAI Qihua die deutsche Delegation im Ministerium für Wasserressourcen. Diskutiert wurden mögliche Hilfen Sachsens bei der Wasserversorgung, dem Gewässerschutz sowie der Wasser- und Abwasserbehandlung.
Am Nachmittag stand ein Besuch der Firma Sanyuan auf dem Programm. Das Unternehmen erzeugt und verarbeitet Lebensmittel. Der Betrieb beschäftigt 40.000 Mitarbeiter, bewirtschaftet insgesamt 150.000 Hektar Ladwirtschaftliche Fläche (u. a. Reisanbau) und betreut 80.000 Kühe sowie 100 Millionen Hühner. Er versorgt täglich 8000 Haushalte mit Frischmilch und ist damit der viertgrößte Milchproduzent Chinas. Sanyuan hält mit einem Jahresumsatz von 35 Milliarden Euro 73 Prozent des Aktienanteils in öffentlicher Hand.

Bürgerbüro in Schwarzenberg vor einem Jahr eröffnet

Schwarzenberg. Vor einem Jahr hat MdL Simone Lang ihr Bürgerbüro in Schwarzenberg eröffnet. Seither gab es  zahlreiche Anfragen und viele Meinungsäußerungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wahlkreis und darüber hinaus. Mitarbeiterin Manja Viertel (bis Februar 2015), Büroleiterin Ute Franke (ab März 2015) sowie Ronny Kienert, wissenschaftlicher Mitarbeiter, widmeten sich in Zusammenarbeit mit der Landtagsabgeordneten den vielfältigen Anliegen der Erzgebirger, organisieren informative Veranstaltungen, Koordinieren Termine und sorgen für entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Hinzu kommt die aktive Zusammenarbeit mit Bundestagsabgeordneten, dem Kreisverband der SPD und der Kreistagsfraktion der Sozieldemokraten. Im Bürgerbüro laufen viele Fäden zusammen, bespielsweise  hinsichtlich der Organisation von Ministerbesuchen in der Region, Aktionen für Vereine, Schüler und Senioren. In der Regel steht wochentags ab 9 Uhr ein Ansprechpartner im Bürgerbüro in der Vorstadt von Schwarzenberg gern als Ansprechpartner bereit.

Im Januar 2016 wird ein weiteres Bürgerbüro im GDZ in Annaberg-Buchholz eröffnet.

Moderne Metall-Separationsanlage jetzt im Eisenwerk Erla in Betrieb

Erla. Kurz nach Inbetriebnahme einer modernen Metall-Separationsanlage mit induktiver Sensortechnik in der Eisenwerk Erla GmbH haben sich Landtagsbgeordnete Simone Lang (l.) und Bundestagsabgeordneter Wolfgang Gunkel die innovative Anlage angesehen. In das Projekt flossen auch 114.000 Euro Fördermittel des Bundes-Umweltministeriums.

Bevor Techniker Florian Schöne die Anlage erläuterte und durch die Produktionshallen führte, begrüßten Hauptgeschäftsführer Dietmar Hahn und Enrico Fischer, Kaufmännischer Geschäftsführer, die Gäste herzlich und präsentierten eine Übersicht zur Entwicklung und Leistungskraft des Unternehmens. Erstmals erwähnt wurde der Traditionsbetrieb übrigens  bereits im Jahr 1380. Zu DDR-Zeiten produzierten etwa 550 Beschäftigte Automobil- und Kühlschrankteile. Nach der Wende sank die Mitarbeiterzahl auf 85 Beschäftigte. Nicht ohne Stolz verweist Dietmar Hahn auf eine in den zurück liegenden 25 Jahren relativ kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens, das aktuell einen Jahresumsatz von rund 118 Millionen Euro realisiert und inzwischen wieder 400 Mitarbeiter zählt.

Seit Juni 2011 gehört die Eisenwerk Erla GmbH zur indischen Gruppe Dynamatic Technologies, die für viele internationale Auftraggeber Teile für Traktoren-, Flugzeug- und Automobilbau sowie für Windkraftanlagen fertigt. Die Kundenstruktur des Erlaer Unternehmens verteilt sich zu 80 Prozent auf Pkw- und zu jeweils zehn Prozent auf Lkw- und andere Hersteller. Mutige Investitionen in technische Ausrüstungen, wie zum Beispiel ein kürzlich angeschafftes, europaweit einzigartiges CT-Gerät, mit dem die Gussteile zur Qualitätssicherung untersucht werden können, sollen sich auch in Zukunft fortsetzen.

Im Bild (von links): Projektleiter Florian Schöne, Hauptgeschäftsführer Dietmar Hahn,
MdL Simone Lang, MdB Wolfgang Gunkel und der Kfm. Geschäftsführer Enrico Fischer.


Simone Lang begleitet FC Erzgebirge Aue zum Sachsenpokal-Spiel

Aue/Bad Muskau. Am Wochenende hat sich MdL Simone Lang als Lokalpatriotin "geoutet" und den 1. FC Erzgebirge Aue zum Sachsenpokal-Spiel nach Bad Muskau begleitet. Dort sah sie sich auf Einladung ihres Fraktionskollegen Thomas Baum, Vizepräsident des SV Rot-Weiß Bad Muskau, die Partie gemeinsam mit rund 2000 Zuschauern an. Die 400 mitgereisten Veilchen-Fans sahen am Ende einen 5:2-Erfolg ihrer Mannschaft, auch wenn sie zur Halbzeit beim Stand von 2:1 für den Gastgeber noch zitten mussten...

Mit von der Partie waren am 10. Oktober 2015 neben Simone Lang unter anderem Alexander Gerber, Carina Höhne, Wolfgang Gerber und Steffen Colditz (von links).

Den Schal fest in der Hand, fieberten Simone Lang und Thomas Baum jeweils für ihre Heimatmannschaft mit. Der Sieg für Aue war zu erwarten, denn den FC Erzgebirge Aue und Rot-Weiß Bad Muskau trennen vier Spielklassen...


Im Kampf gegen Drogenmissbrauch vor allem auf Prävention setzen

„Im Kampf gegen Drogenmissbrauch müssen wir weiter vor allem auf Prävention setzen“, sagte Simone Lang, Sprecherin für Verbaucherschutz, am 7. Oktober 2015 im Landtag. Das beginne bereits im Kindergarten, wo der Grundstein für Leistungsfähigkeit und Konfliktfähigkeit gelegt werde. „Menschen müssen aufgeklärt werden, der Reiz der Drogen muss genommen werden. Und es muss auch für diejenigen Ausstiegschancen geben, die abhängig geworden sind.“

„Was wir besonders brauchen, das sind Ressourcen. Ressourcen für Gesundheits- und Sozialpolitik.“ Lang verwies darauf, dass die SPD-Fraktion in den Haushaltsverhandlungen großen Wert darauf gelegt habe, die Gelder für Prävention deutlich zu erhöhen. Das sei gelungen. Die Mittel für die Suchtbehandlungs- und Beratungsstellen wurden jährlich um 1 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro erhöht. Es gibt rund 1 Million Euro mehr für den Kampf gegen Crystal. 2,7 beziehungsweise 2,9 Millionen Euro gibt es für sozialtherapeutische Wohnstätten für chronisch mehrfach abhängigkeitsgeschädigte Drogenkonsumenten und das Projekt „Stationäre Wohnformen für suchtkranke Mütter mit Kindern“.


Aufruf an alle Erzgebirger:
Bitte spenden Sie Winterschuhe und Stiefel


Landtagsabgeordnete im "Freie Presse"-Check

Veröffentlicht: "Freie Presse", 4. September 2015, Seite 11, Lokalteil Schwarzenberg


Integrationsministerin stellt neue Richtlinie Integrative Maßnahmen vor

Annaberg-Buchholz. Rund 40 Vertreter von Vereinen, ehrenamtlichen Initiativen, Kirchen, Bildungseinrichtungen und Verwaltungen sind am 17. August 2015 der Einladung von MdL Simone Lang zu einer Informationsveranstaltung in die "Alte Brauerei" in Annaberg-Buchholz gefolgt. Zu Gast waren Staatsministerin Petra Köpping (Foto unten 2.v.r.) und Dr. Ute Enderlein (Foto unten 3.v.r.) aus dem Dresdner Integrationsministerium. Sie erläuterten die brandaktuelle "Richtlinie Integrative Maßnahmen" zur Förderung der sozialen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Demnach gewährt der Freistaat Sachen im Jahr 2015 noch 3,5 Millionen Euro und im Jahr 2016 mindestens 4,5 Millionen Euro für ehrenamtliche Arbeit zur Integration von Asylbewerbern - beispielsweise für Sprachkurse und andere integrative Projekte. Dabei vertraut die Landesregierung auf Eigeninitiative und Eigenkräfte in der jeweiligen Region. Beantragt werden können über die Landkreise und kreisfreien Städte bis zu 1000 Euro pro Initiative und Jahr für ehrenamtliche Arbeit. Die Förderrichtlinie erlaubt eine breite Palette von Projekten - ausgenommen sind gewinnorientierte Unternehmen, die lt. Dr. Enderlein nicht zur Zielgruppe der Förderrichlinie gehören. Die Antragsfrist endet für 2015 und 2016 bereits am 1. Oktober 2015. Also ist etwas Eile geboten, um die bereit stehenden Mittel abzurufen.

Simone Lang (rechts im Bild): "Wir rechnen in Sachsen aktuell mit etwa 5000 Flüchtlingen in diesem Monat. Das Thema Asyl ist derzeit allgegenwärtig und für viele das brennendste Thema, das  irgendwann nahezu jedes Gespräch zwischen Politikern und Bürgern dominiert. Prognosen sind schwierig und die gesamte Problematik ist eine große Herausforderung - auch für den Erzgebirgskreis. Um diese zu bewältigen braucht es Lösungen und vor allem Menschen, die an diesen Lösungen arbeiten. Die Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen soll die vielen Initiativen vor Ort unterstützen, für die es bislang keine Fördemöglichkeiten gab. Neben der Sprachförderung und der Beschäftigung wird darum gekämpft, die Bearbeitungszeit für Anträge zu beschleunigen." Dazu sind erste Schritte getan worden: "Wir haben jetzt nicht mehr nur eine, sondern drei Erstaufnahmeeinrichtungen in Sachsen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist künftig an allen drei Standorten in Leipzig, Chemnitz und Dresden direkt tätig. So können die Flüchtlinge vor Ort ihre Anträge stellen und medizinisch untersucht werden. Wir arbeiten täglich daran, die Bedingungen in diesen Erstaufnahmeeinrichtungen zu verbessern. Vor allem aber brauchen wir Unterkünfte und die Mitwirkung der  Landkreise und Kommunen", unterstrich Integrationsministerin Petra Köpping.


Betriebsbesichtigung bei Wasserwerken Westerzgebirge in Schwarzenberg

Schwarzenberg. Am 10. August 2015 konnte Landtagsabgeordnete Simone Lang (l.) bei der Wasserwerke Westerzgebirge GmbH in Schwarzenberg einen Blick "hinter die Kulissen" werfen.
"Während des Gesprächs mit Geschäftsführer Dr. Frank Kippig (r.) konnte ich mich von der vorbildlichen Nutzung der Ressourcen der Wasserver- und Entsorgung vor Ort überzeugen.
Diese zeigte sich mir unter anderem in der Verwendung des aus Klärschlamm gewonnenen Methangases zur Energiegewinnung oder auch der Herstellung von zertifizierten Erden und Substraten für den Garten- und Landschaftsbau durch Kompostierung und Aufbereitung."







Freie Schulen werden mit neuem Gesetz deutlich besser gestellt

Dresden. Der Sächsische Landtag hat das Gesetz über die Freien Schulen beschlossen.
Auf der Internetseite der SPD-Fraktion finden Sie  ein Übersichts-Papier über die Neuregelungen. Die unten abgebildete Sonderausgabe Freie Schulen halten wir für Sie im Bürgerbüro in Schwarzenberg bereit.

 
http://www.spd-fraktion-sachsen.de/freie-schulen/
http://www.spd-fraktion-sachsen.de/wp-content/uploads/2015-07-Zeitung-Freie-Schulen.pdf


Viele Familien informieren sich zum Imkertag über Bedeutung der Biene

Breitenbrunn. Viel interessantes Wissen und Informationen rund um die Biene gab es am 5. Juli zum Deutschen Imkertag in Breitenbrunn am "Hexenhäusel". In Zusammenarbeit mit dem EZV Breitenbrunn und einigen Imkern aus der Region und Tschechien  ludt Landtagsabgeordnete Simone Lang (r.) zu einem geselligen Familiennachmittag in ihrem Heimatort ein. Das Thema lag ihr als Sprecherin für Umweltpolitik und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion des Sächsischen Landtags besonders am Herzen.

Trotz vorübergehender Wetterkapriolen kamen zahlreiche Gäste.  Während der Veranstaltung wurde ein anschaulicher Lehrfilm zum Leben und Wirken der Bienen gezeigt. Es gab Kaffee und Kuchen und jedes Kind erhielt als Geschenk ein kleines Glas mit Honig vom "Honig-Walter" (Imker Lutz Blechschmidt, Foto oben) aus Bermsgrün, der auch zu einer Honig-Verkostung einlud und entsprechendes Fachwissen preis gab. An echten  Bienenstöcken konnten die fleißigen Bienen sogar beobachtet werden. Zudem wurde das Ernten und Schleudern des Honigs vorgeführt.

Honigbienen bestäuben rund 80 Prozent der Wild- und Naturpflanzen. Sie sichern somit deren Vermehrung über Früchte und Samen. Auf diese Weise erhalten sie tausende Pflanzenarten und ernähren maßgeblich Tier und Mensch. Andere Insekten können mit der Bestäubungsleistung der Bienenvölker nicht mithalten. Im Naturhaushalt und in der Landwirtschaft sind sie daher ein sehr wichtiger Bestandteil.

Bienen wirken besonders effizient, weil sie einer Blütenart (Tracht) treu bleiben, solange diese blüht. Mit ihren großen Völkern sind sie anderen Bestäubern auch zahlenmäßig überlegen. Aus dem Nektar der besuchten Trachtenergeben sich die verschiedenen Sortenhonige. Zudem bieten die Bienen Wachs, Pollen, Propolis und Gelée Royale. Aber ihre wichtigste Leistung bleibt die Bestäubung, womit die Artenvielfalt der Natur erhalten und die Erträge der Obstbauern gesichert werden.


S 258 jetzt durchgängig zwischen Annaberg und Stollberg befahrbar











ZWÖNITZ. Der letzte Abschnitt der S 258, der die Region Annaberg mit dem Raum Stollberg und der Autobahn verbindet, ist am 3. Juli für den Verkehr freigegeben worden. 6,3 Millionen Euro - größtenteils EU-Fördermittel - sind in den Ausbau des drei Kilometer langen Abschnitts geflossen. Insgesamt hat der Ausbau der Staatsstraße seit 1998 rund 65 Millionengekostet. Unter den offiziellen Gästen, die das Band durchschnitten, nahmen unter anderem teil: Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold (2.v.r.), Landrat Frank Vogel (M.) und MdL Simone Lang (3.v.r.) und Wolfgang Triebert (l.), Bürgermeister der Stadt Zwönitz.

Schuhspenden haben ihre Empfänger erreicht - Dank allen Mithelfenden

Schneeberg. 130 Paar Schuhe für Kinder und Jugendliche von Asylbewerbern haben Eltern und Kinder in der Region zwischen Schwarzenberg und Oberwiesenthal gesammelt. Sie folgten damit einem Aufruf des SPD-Ortsvereins Breitenbrunn und dessen Vorsitzender Simone Lang (MdL). Nachdem die Spende im Beisein von Staatsministerin Petra Köpping am 24.06.2015 an die Diakonie Erzgebirge übergeben worden war, sind die Schuhe jetzt bei den Empfängern in der Erstaufnahmeeinrichtung angekommen. Dort hat die Sachspende   für viel Freude und Dankbarkeit gesorgt, wie z. B. bei dieser Frau aus dem Irak und ihrem behinderten Kind. Vielen Dank allen Mithelfenden. (Foto: M.Beyerlein)


Landtagsabgeordnete berät mit Gewerkschaftern des Post-Betriebsrates 

Schwarzenberg/Zwickau. Viele Postmitarbeiter im Bereich Zwickau und Erzgebirge (Postleitzahlenbereich 07 und 08) streiken zurzeit für gerechtere Arbeitsbedingungen – auch die Zusteller. Um sich über die Hintergründe und den Verlauf der Streikaktionen, die unter anderem auch in Schwarzenberg stattfinden (siehe weiter unten auf dieser Seite), zu informieren, hatte SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang am 1. Juli am Streik beteiligte Vertreter der Gewerkschaft Verdi und des Betriebsrates in ihr Bürgerbüro eingeladen.

Auf dem Foto: (von links:) Carsten Thiele, stellvertr. Vorsitzender des Betriebsrates Niederlassung Brief Zwickau; Katrin Zöbisch, Verbundzustellerin und  Ersatzmitglied des Betriebsrates sowie Verdi-Vertrauensfrau, Landtagsabgeordnete Simone Lang und Tino Schulze, Paketzusteller.

Sie vertreten in der genannten Region rund 2300 Beschäftigte, die für hohe Qualität bei der Zustellung von Briefen und Paketen sorgen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten zuverlässig und pünktlich, die Sendungen kommen sicher und schnell ans Ziel und können vom Kunden nachverfolgt werden“, nennt Carsten Thiele, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates des Niederlassung Brief Zwickau und Vorsitzender der Verdi-Betriebsgruppe Brief Zwickau-Gera, die wesentlichen Vorteile der Deutschen Post.

Im Bereich Zwickau-Erzgebirge sollen momentan ca. 50 Mitarbeiter, die bislang nur befristet beschäftigt wurden, in Regionalgesellschaften ausgegliedert werden. „Versprochen werden ihnen unbefristete Arbeitsplätze. Im Gegensatz zu den übrigen Arbeitnehmern sollen sie jedoch 30 bis 35 Prozent weniger Lohn sowie kein Urlaubs- und kein Weihnachtsgeld erhalten. Zudem müssen sie sich für den überregionalem Einsatz bereit erklären“, so Ralf Hron, Regionsgeschäftsführer Südwestsachsen im DGB-Bezirk Sachsen.  

Dabei gehe es nicht allein um rein organisatorische Veränderungen, sondern um ein tarifliches Thema, das vom Arbeitgeber geschickt als Organisationsveränderung getarnt wurde. Die Mitarbeiter der Regionalgesellschaften selbst dürfen nicht streiken. Der Grund: Die Delivery GmbHs wurden neu gegründet und in die Tarifverträge für Spedition und Logistik eingegliedert. Diese haben noch Gültigkeit und somit gilt Friedenspflicht für die komplette Speditionsbranche. Um gegen diesen juristischen Schachzug des Arbeitgebers zu protestieren, mit dem man über kurz oder lang möglichst viele bisher fair bezahlte Arbeitsplätze vernichten und durch schlechter bezahlte ersetzen möchte, bleibt nur ein Streik bei der Mutter.

"Der Streik ist richtig und wichtig, denn hierbei geht es um die Gleichbehandlung von Arbeitnehmern und die Qualitätssicherung bei der Brief- und Paketzustellung. Ich finde es schade, dass selbst nach drei Wochen Streik und entsprechendem Chaos in den Zustellzentren noch kein Umlenken seitens des Arbeitgebers erkennbar ist. Der Betriebsrat hält jedoch ernsthafte Gespräche noch in dieser Woche für möglich. Ich hoffe, dass es bald eine Lösung im Sinne der Mitarbeiter und Kunden geben wird", so Simone Lang.


Zum 7. Sächsischer Hospiz- und Palliativtag: Ehrenamt im Wandel

Dresden. Am  27. Juni 2015 fand im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden der 7. Sächsische Hospiz- und Palliativtag statt. Schwerpunkt der Tagung war das Ehrenamt in der Hospizarbeit. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD unterstützen ausdrücklich diese Tätigkeit, ohne die eine umfängliche Hospizarbeit und Palliative Care unmöglich wäre. Außerdem bereitet die Koalition derzeit einen Antrag zu Hospiz- und Palliativmedizin vor.
 Dazu erklärt Simone Lang, Sprecherin für Hospiz- und Palliativwesen der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Menschen müssen in Würde sterben können. Das ermöglichen ihnen in Sachsen viele ehrenamtlich Engagierte. Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit, Freude und Lachen, spenden einfach Trost. Hospizarbeit und Palliative Care sind ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens und sie verdienen sich durch ihre großartige tägliche Arbeit unseren Dank. Jeder und jede Ehrenamtliche sichert mit dieser Unterstützung die hohe Qualität der hospizlichen und palliativen Versorgung im Freistaat Sachsen.
Wir sehen uns im Bereich des Hospiz- und Palliativwesens in Sachsen aber auch in besonderer Verantwortung. Die Strukturen und Vernetzungen können sicher noch besser werden, weil das Sterben zum Leben gehört, auch wenn das in unserer Gesellschaft oft tabuisiert wird. Ein erster Schritt dazu sind die im Haushalt eingestellten Mittel für den Landesverband Hospiz- und Palliativmedizin Sachsen, der ein wichtiger Partner bei der Vernetzungsarbeit ist.


Integrationsministerin Petra Köpping informiert zur Asylpolitik



In den zurück liegenden Monaten sind zahlreiche Asylbewerber in den Kommunen des Erzgebirgskreises dezentral untergebracht worden. Inzwischen hat sich eine Reihe von Unterstützern gefunden, die aktiv versuchen, den Flüchtlingen auf vielfältige Weise Hilfe anzubieten. Um die Willkommenskultur im Erzgebirge weiter auszugestalten, hat SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang (3.v.l.) die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping (2.v.l.), zu einer Informationstour in ihren Wahlkreis eingeladen. Zunächst besuchten die beiden Sozialdemokratinnen gemeinsam mit Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (l.) ein syrisches Ehepaar (r.), das wegen des Kriegs aus Syrien flüchtete, in dessen Wohnung in Schwarzenberg. Sie unterhielten sich mit Souad Ghazi (2.v.r.) u8nd Youssef Breikeh (r.) über das Schicksal ihrer Familie und ihre persönlichen Erfahrungen bei der Aufnahme im Erzgebirgskreis.


Anschließend übergaben Simone Lang (2.v.r.) und Joachim Bröhl (l.), beide Mitglieder der  SPD-Ortsgruppe Breitenbrunn, im Beisein von Petra Köpping (2.v.l.) 130 Paar Kinder-Schuhe, die im Rahmen einer Spendenaktion in der Region Schwarzenberg-Oberwiesenthal für Flüchtlingskinder gesammelt wurden, an Michael Beyerlein (r.), Koordinator für Asyl- und Flüchtlingsarbeit der Diakonie Erzgebirge.

Später fand im Schwarzenberger Haus der Vereine eine Gesprächsrunde mit einem ausgewählten Kreis an Akteuren aus regionalen Vereinen und Initiativen sowie der Stadt Schwarzenberg statt, die sich auf vielfältige Weise um Asylbewerber kümmern. Dazu wurde auch Landrat Frank Vogel herzlich begrüßt. Staatsministerin Petra Köpping informierte zu aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet des Asylpolitik in Deutschland und Sachsen. Ausführlich beantwortete sie einige Fragen der rund 20 Gesprächsteilnehmer.


Landtagsabgeordnete Simone Lang unterstützt streikende Postmitarbeiter











Schwarzenberg. Spontan hat sich Landtagsabgeordnete Simone Lang am 25. Juni 2016 frühmorgens mit streikenden Postzustellern in Schwarzenberg solidarisiert, die von 7 bis
9 Uhr am Busbahnhof in Schwarzenberg demonstrierten. Wie DGB-Regionsgeschäftsführer Ralf Hron der SPD-Politikerin erklärte, streiken die Postmitarbeiter für gerechtere Arbeitsbedingungen.
Hintergrund: Der Postvorstand will seinen Aktionären bis 2020 eine Dividendensteigerung von acht Prozent sichern. Da das weltweit agierende Unternehmen bereits hochmodern und digital ausgerüstet ist, lässt sich eine Steigerung der Effizienz nur noch durch Kürzungen im Personalbereich erreichen. „Aus diesem Grund wurden 49 Regionalgesellschaften gegründet, in die Arbeitnehmer mit bislang befristeten Jobs überwechseln sollen. Versprochen werden ihnen unbefristete Arbeitsplätze. Im Gegensatz zu den übrigen Beschäftigten sollen sie jedoch 30 bis 35 Prozent weniger Lohn sowie kein Urlaubs- und kein Weihnachtsgeld erhalten. Zudem müssen sie sich für den überregionalem Einsatz bereit erklären“, so Ralf Hron. Der Tarifvertrag wurde im März gekündigt, doch die Mindestforderungen von Verdi ignoriert die Post-Geschäftsführung seit rund drei Wochen. Zudem stellen unternehmensfremde Dienstleister sonntags Postsendungen zu. Dies sei jedoch gesetzeswidrig und bedürfte einer Sondergenehmigung vom Land.

Um sich über weitere Hintergründe und den Verlauf der Streikaktionen zu informieren, hat Landtagsabgeordnete Simone Lang für kommenden Mittwoch Vertreter der Gewerkschaft Verdi und des Post-Betriebsrates in ihr Bürgerbüro nach Schwarzenberg eingeladen.
„Ich habe Verständnis für das Anliegen der Mitarbeiter der Post, die Großartiges leisten – Sommer wie Winter und montags bis samstags bei jedem Wetter“, erklärt Simone Lang.


Zum Thema Elbeausbau: Jeder Eingriff ist unumkehrbar

Simone Lang, Sprecherin für Umweltpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, nimmt zur neuerlichen Debatte um einen Ausbau der Elbe wie folgt Stellung:

 „Im Koalitionsvertrag mit der CDU haben wir vereinbart, dass es keinen Ausbau der Elbe geben wird. Ich gehe davon aus, dass sich die CDU-Fraktion an diese Vereinbarung halten wird“, erklärte Simone Lang am Freitag, nachdem durch die Medien bekannt wurde, dass Ministerpräsident Tillich sich gegenüber tschechischen Verantwortungsträgern anderslautend geäußert hatte.
 
„Natürlich ist die Elbe eine überregionale und internationale Wasserstraße.  Und so soll es auch bleiben. Aber: Die Nutzung der Elbe  muss umweltverträglich erfolgen. Das bedeutet: Erhaltungsmaßnahmen Ja – Ausbau Nein.  Jeder Eingriff in die Flusslandschaft ist unumkehrbar.  Es ist ein Irrglauben, zu denken, dass durch einen Ausbau die Elbe das gesamte Jahr über von Schiffen genutzt werden könnte.
  Umweltverträgliche Nutzung der Elbe heißt, dass wir die Elbe als Kultur- und Naturlandschaft erhalten und pflegen.  Denn auf mehr als 400 Flusskilometern ist die Flusslandschaft Elbe als ältestes deutsches UNESCO-Biosphärenreservat Modelllandschaft für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und stellt damit das größte Schutzgebiet in Deutschland überhaupt dar.“

Tag des offenen Hofes in Rittersgrün - Eröffnungsveranstaltung für Sachsen


Rittersgrün. Auf dem Nestlerhof in Rittersgrün herrschte am 6. Juni Hochbetrieb. Staatsminister Thomas Schmidt (Foto links) aus dem sächsichen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium eröffnete offiziell den Tag des offenen Hofes in Sachsen. Die Jüngsten des Ortes (Foto oben) boten einen herzlichem Empfang.

Zu den zahlreichen Gästen gehörte neben vielen Einheimischen und Vertretern der Politik, wie SPD-Landtagsabgeordnete  Simone Lang aus Breitenbrunn, auch
Ernteprinzessin Dominique (Foto re., 2.v.l.)

Die 26-jährige ist über ihre Leidenschaft für Pferde zu einem Praktikum in der Landwirtschaft gekommen. Heute lebt die gebürtige Plauenerin mit ihrer Familie auf einem Biohof und studiert in Halle Agrarwissenschaften.  Privat mag es die frisch gebackene Mutter eines Sohnes mit Reiten, Fußball, Schwimmen, Joggen und Skifahren eher sportlich. In ihrem Ehrenamt als Ernteprinzessin hat sie sich vorgenommen, den Menschen die Wertschätzung für Lebensmittel näher zu bringen und sich um die Nachwuchssicherung in der Landwirtschaft zu kümmern. Die bekennende Traktorfahrerin zeigt sich überzeugt von der Qualität der heimischen Produkte und den Leistungen der sächsischen Landwirtschaft. 

 

Parlamentarische Initiativen im Überblick

Die zurück liegenden Monate waren von Haushaltsberatungen und Debatten geprägt. Mit dem Beschluss des Doppelhaushaltes 2015/16 können wir nun viele der im Koalitionsvertrag erreichten Erfolge in praktische Politik umsetzen.

Die vom Land finanzierte Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kindertagesstätten, eine spürbare Aufstockung der Mittel für Lehrer/-innen und Freie Schulen, solide finanzierte Hochschulen sowie mehr Mittel für die berufliche Bildung und Integration machen deutlich: Wir Sozialdemokraten wollen die bestmöglichen Chancen am Arbeitsmarkt und in der Bildung eröffnen. Dazu gehört erstmals ein Aktions- und Maßnahmeplan Inklusion mit jeweils fünf Millionen Euro im Sozial- und Kultusbereich sowie deutlich mehr Mittel für die Integration von Asylsuchenden. Auch bei Kultur, der Polizei oder im Bereich Digitalisierung und Wirtschaftsförderung gibt es deutlich mehr Geld. Der Haushalt ist so auch ein kleines Konjunkturprogramm für unsere Region Erzgebirge.

Überblick über die neuesten parlamentarischen Initiativen der SPD-Fraktion:

-          Strategiekommission für einen leistungsfähigen ÖPNV/SPNV in Sachsen -          Einsatz und Leistungsfähigkeit der sächsischen Polizei erhalten-          Sachsens Zukunft gestalten – EU-Strukturfondsperiode 2014 – 2020

-         Gesundheitsförderung in Sachsen weiter stärken
-          Auf dem Weg zur inklusiven Hochschule – Studium und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten

Weitere Informationen und Themen auf der Homepage der SPD-Landtagsfraktion unter www.spd-sachsen.de sind:

-          Das Abgeordnetengesetz
-         
Integration und Asyl
-         
Bessere Kita


Mehr Geld für Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes sind die Kulturraummittel für Sachsen um jährlich 5 Millionen Euro auf nun rund 87 Millionen Euro angehoben worden. Das kommt auch dem Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen zugute: Im Vergleich zu 2014 gibt es eine um rund 436.000 Euro höhere Zuweisung vom Land. Das bedeutet konkret, dass der Kulturraum in diesem Jahr  10.863.093 Euro erhält.

Dazu die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Erzgebirge, Simone Lang: „Die SPD hat sich in den Koalitionsverhandlungen dafür stark gemacht, dass es für die Kultur mehr Geld gibt. Gerade im ländlichen Raum bedeutet Kultur Lebensqualität.“ Simone Lang betont dabei, dass die steigenden Zuschüsse für die Kulturräume aufgrund der Inflationsrate sowie steigender Kosten dringend gebraucht würden und hofft auf weitere Verbesserungen. "Die Erhöhung der Gelder  war ein wichtiger Schritt. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird in den kommenden Monaten das Kulturraumgesetz evaluieren. Unser Ziel ist es, die Förderung weiter auszubauen.“

In den Haushaltsverhandlungen haben sich die Koalitionsfraktionen außerdem darauf geeinigt zusätzliches Geld für Investitionen zur Verfügung zu stellen. Dazu stehen den Kulturräumen in diesem Jahr noch einmal 2 Millionen Euro und im kommenden Jahr 3 Millionen Euro zur Verfügung. Simone Lang dazu: „In manchen Einrichtungen ist die technische Ausstattung in die Jahre gekommen, und Neuanschaffungen sind ohne zusätzliches Geld kaum zu finanzieren. Deshalb freue ich mich, dass wir eine zusätzliche Erhöhung genau für diesen Bereich durchsetzen konnten. Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen erhält 2015 aus diesem Investitionstopf  249.698 Euro, im kommenden Jahr können 375.000 Euro beantragt werden.“

Die Entscheidung über die konkrete Verwendung des Geldes treffen die Kulturräume. „Dieses Prinzip hat sich bewährt und wir halten daran fest“, betont Simone Lang.


Simone Lang hält festliche Ansprache anlässlich der Jugendweihe 2015

Schwarzenberg. Auf Einladung des Sächsischen Verbandes für Jugendarbeit und Jugendweihe e. V.
(Regionalbüro Annaberg-Buchholz,
Dresdner Str. 22
in 09456 Annaberg-Buchholz, Tel. 03733 6789500) hat Landtagsabgeordnete Simone Lang in der Schwarzenberger Ritter-Georg-Halle vor zahlreichen Jugendlichen aus Schwarzenberg und Umgebung, die festliche Ansprache gehalten.

Für die künstlerische Ausgestaltung des Festaktes sorgten Olaf Stelmecke, Marcel Schrenk und Michael Müller.




Landratskandidat Ronny Kienert am 1. Mai zu Gast auf dem Altmarkt in Aue

Aue. Landtagsmitglied Simone Lang und weitere Vertreter der SPD Erzgebirge kamen am 1. Mai auf dem Auer Altmarkt mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Am Stand der SPD gab es für jeden Gast eine rote Gerbera. Auch Landratskandidat Ronny Kienert (M.), hier umrahmt von einigen Mitgliedern der Line-Dancers, kam vorbei. Anschließend nahm er an einer Podiumsdiskussion mit weiteren Landratskandidaten in Annaberg-Buchholz teil, zu der der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eingeladen hatte.


Abgeordnetengesetz: Rente für Landtagsabgeordnete nun ab 63 Jahre möglich

Dresden/Schwarzenberg. CDU und SPD haben die vorgesehene Neuregelung der Altersbezüge für Landtagsabgeordnete nach langen Debatten verändert. "Demnach wird der Eintritt in die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren möglich sein, wenn Politiker vorher mindestens 15 Jahre im Landtag saßen", berichtet Simone Lang. Wirtschaft, Gewerkschaften und einige Bürger hatten am ursprünglichen Entwurf (Rente mit 60) Kritik geübt. Die anderen Punkte - unter anderem eine um monatlich 1000 Euro erhöhte Aufwandspauschale - bleiben unverändert. Das Parlament wird am 29. April 2015 die Novelle des Abgeordnetengesetzes und den gesamten Doppelhaushalt voraussichtlich so beschließen.


Gala des Sports im Erzgebirgskreis - Sportler des Jahres 2014 gekürt

Annaberg-Buchholz/Breitenbrunn. Die besten Sportlerinnen und Sportler aus dem Erzgebirgskreis sind für ihre Leistungen im vergangenen Jahr jetzt in Annaberg-Buchholz geehrt worden. "Ohne Zweifel verdienen alle nominierten Kandidaten für ihre sportlichen Leistungen Anerkennung und Hochachtung. Sie tragen dazu bei, das Erzgebirge auch in anderen Regionen bekannter zu machen", resümiert Simone Lang (l.). "Besonders habe ich mich gefreut , dass mein Nachbar, Skispringer Richard Freitag (r.) aus Breitenbrunn, als Ehrengast dabei war." Am 20. Dezember 2014 feierte Freitag seinen vierten Weltcupsieg in Engelberg. Am 4. Januar 2015 gelang ihm dann in Innsbruck sein fünfter Weltcupsieg, der auch sein erster bei einer Vierschanzentournee war und zugleich der erste Sieg eines deutschen Springers bei der Tournee seit 2002. Zur Wahl der Sportler des Jahres im Erzgebirgskreis werden aber nur Amateursportler nominiert und keine Profi-Sportler, wie Richard Freitag es zurzeit ist, einbezogen.


Etat für Landwirtschaft und Umwelt ist gutes Fundament – Anerkennung für Naturschutz und Ehrenamt

„Mit dem vorliegenden Haushalt für Landwirtschaft und Umwelt können wir wichtige Vorhaben des Koalitionsvertrages mit Leben erfüllen“, sagte Volkmar Winkler am 28. April in der Debatte zum Doppelhaushalt 2015/16. Der Etat von rund 1,2 Milliarden Euro sei ein gutes Fundament für die weitere Arbeit.
Eine wichtige Rolle spiele der Hochwasserschutz, für den 205 Millionen Euro geplant seien. „Aufgabe der nächsten Jahre wird es sein, auch zunehmend Maßnahmen umzusetzen, die dem vorbeugenden Hochwasserschutz dienen“, blickte Winkler voraus. Zudem sollte intensiver diskutiert werden, wie das Land die Kommunen bei der Erfüllung ihrer wasserwirtschaftlichen Aufgaben hin zu einer aktiven ökologischen Entwicklung ihrer Gewässer unterstützen könne.

„Wenn wir über den Umwelthaushalt reden, dann reden wir auch über Menschen, die mit viel ehrenamtlichem Engagement durch ihre ganz praktische Arbeit Naturschutz- und Umweltziele umsetzen und damit auch gesetzliche Pflichtleistungen erfüllen“, ergänzte Simone Lang. Umso erfreulicher sei, dass mit dem Haushalt der Landschaftspflegeverband finanziell und gesetzlich abgesichert werde und auch die Landesarbeitsgemeinschaft der anerkannten Naturschutzverbände stärker unterstützt werde.
Mit dem Haushaltsbegleitgesetz werde auf die umstrittene Wasserentnahmeabgabe für Betreiber von Wasserkraftanlagen reagiert, so Lang weiter.  „Wir werden den Vollzug der Abgabe bis zum 30. Juni 2016 aussetzen. Diese Zeit werden wir nutzen, um die wirtschaftlichen Zahlen genau zu prüfen. Sollte sich herausstellen, dass die Berechnungsmethode tatsächlich für viele kleinere Betreiber wirtschaftlich nicht tragbar ist, werden wir die Berechnungsmethode ändern.“

Aussetzung des Vollzugs bedeute nicht,  dass die Anlagenbetreiber keine Bescheide erhalten. Vielmehr würden die Bescheide nicht vollzogen – vorausgesetzt, die Betreiber stellen einen Antrag auf Stundung und Erlass. Und es werde auch keine Verzinsung der ausstehenden Abgabe geben. Deshalb sei es notwendig, dass die Anlagenbetreiber bis zum 30. September 2015 Anträge auf Stundung oder Erlass der Abgabe stellen. „Nur damit und mit der Bereitstellung der wirtschaftlichen Zahlen durch die Anlagenbetreiber habe wir als Gesetzgeber die Möglichkeit, eine fachliche Beurteilung vorzunehmen.“


Zusammenarbeit mit Gewerkschaft der Polizei vereinbart

Schwarzenberg. Marko Pfeiffer (l.), regionaler Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, und Landtagsabgeordnete Simone Lang haben am 23. April 2015 im Bürgerbüro in Schwarzenberg die künftige Zusammenarbeit vereinbart. Ein konkretes Vorhaben bezieht sich auf präventive Veranstaltungen mit Kindern- und Jugendlichen hinsichtlich der zunehmenden Drogenproblematik im grenznahen Raum. Zudem soll eine Informationsveranstaltung zum Thema Sicherheit in der Grenzregion für Seniorinnen und  Senioren organisiert werden.


SPD Kreisverband Erzgebirge gegen Abschaffung der Fristenregelung

Der SPD-Kreisverband Erzgebirge ist gegen die Abschaffung der seit 20 Jahren geltenden Gesetzeslage, der Fristenregelung gemäß § 218a StGB, und setzt sich gleichzeitig für eine gute Sozialpolitik zugunsten von Kindern, Alleinerziehenden, Frauen und Familien ein.

Kreisverbandsvorsitzende und SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang sagt dazu: „Frauen sollen auch künftig selbstbestimmt darüber entscheiden können, ob sie ein Kind zur Welt bringen oder nicht.“

Hintergrund: Der Verband der Christdemokraten für das Leben e.V. Sachsen/Erzgebirge hat für Anfang Juni erneut zum so genannten „Schweigemarsch für das Leben“ eingeladen. Mit dem Aufruf „Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Töten“ setzen sich die christlichen Fundamentalisten dafür ein, keinerlei Schwangerschaftsabbrüche zuzulassen, da ihrer Meinung nach jeder Mensch uneingeschränktes Recht auf Leben hat.


Haushalt schafft konkrete Verbesserungen vor Ort im Wahlkreis Erzgebirge

Die Fraktionen von SPD und CDU haben sich auf einen Landeshaushalt 2015/2016 geeinigt. Simone Lang, Mitglied des Sächsischen Landtages erklärt dazu:

Wir setzen den Koalitionsvertrag um. Mit Verbesserungen in den Bereichen Bildung, Polizei, Investitionen in ÖPNV und kommunalen Straßenbau, Kultur, Jugend. Ich freue mich besonders, dass die Kommunen auf ganz vielen Feldern von unserem Einsatz bei den Verhandlungen profitieren werden. Damit können viele Maßnahmen finanziert werden, die den Zusammenhalt und das Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden befördern. So wird etwa der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin künftig jährlich 60.000 Euro mehr Fördermittel erhalten.  

Wir Sozialdemokraten wollen jedem die bestmöglichen Chancen für die Zukunft eröffnen. Deshalb haben wir uns im Bereich der Bildung stark engagiert. Ganz wichtig ist mir, dass wir mit diesem Haushalt für mehr Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas sorgen - so, wie es die SPD im vergangenen Jahr im Wahlkampf versprochen hatte. Die Finanzierung des besseren Betreuungsschlüssels, also des zusätzlichen Personals, übernimmt das Land. Und wir haben uns darauf verständigt, dass die Elternbeiträge nicht steigen werden. Allein dafür sind 137 Millionen Euro in diesem und im kommenden Jahr eingeplant. Für Investitionen in die Kitas sollen zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

 Und wir gehen das Problem Unterrichtsausfall endlich entschieden an. Mit diesem Haushalt wird die unbefristete Einstellung von 1.970 neuen Lehrerinnen und Lehrern möglich. Damit werden 1.370 Pädagogen, die in den Ruhestand gehen, eins zu eins ersetzt, 500 neue Lehrerinnen und Lehrer sowie 100 Referendare zusätzlich eingestellt.   

Wichtig für unsere Region ist zudem die nun ausgehandelte Erhöhung der Kulturraummittel um fünf  Millionen Euro, die dringend benötigt werden. Davon wird auch das „Musikfest Erzgebirge“ (Intendant Hans Christoph Rademann) profitieren.

Die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen bei den Musikschulen wurden nicht nur zurück genommmen, es gibt einen Nachschlag von zusammen 250.000 Euro. Die Jugendfeuerwehren kommen erstmals in den Genuss von Fördermitteln: In diesem Jahr sollen es 250.000 und im nächsten Jahr 300.000 Euro sein. Zudem konnten die Freiwilligendienste wie Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) gesichert werden. In diesem Jahr werden dafür 500.000 Euro zur Verfügung gestellt und zudem Geld aus dem Programm "Wir für Sachsen" umgeschichtet. Für 2016 sind zwei Millionen Euro eingeplant.

Für den kommunalen Straßenbau haben wir mit der CDU einen Nachschlag von jährlich
2,5 Millionen Euro vereinbart. Der ÖPNV wird mit 33 Millionen Euro mehr als im vergangenen Doppelhaushalt gefördert. Sechs Millionen Euro sind für die Planung zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig gedacht. Die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen bei den Musikschulen wurden nicht nur zurückgenommen, es gibt einen Nachschlag in diesem und im nächsten Jahr von zusammen 250.000 Euro. Die Jugendfeuerwehren kommen erstmals in den Genuss von Fördermitteln: In diesem Jahr sollen es 250.000 Euro, im kommenden Jahr 300.000 Euro sein. Zudem konnte in den Gesprächen zwischen SPD und CDU auch die Zukunft der Freiwilligendienste wie FSJ und FÖJ gesichert werden. In diesem Jahr werden dafür 500.000 Euro dafür zur Verfügung gestellt und zudem Mittel aus dem Programm „Wir für Sachsen“ umgeschichtet. Für 2016 sind zwei Millionen Euro eingeplant.


Unterstützung der Bürgerinitiative „Saubere Luft für das Erzgebirge“

Gemeinsam mit Dr. Barbara Hendricks (l.), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, ist Landtagsabgeordnete Simone Lang aus Schwarzenberg am
28. März 2015 in Olbernhau mit Vertretern der Bürgerinitiative (BI) "Saubere Luft für das
Erzgebirge" ins Gespräch gekommen. Speziell ging es dabei um die bei bestimmten Wetterlagen aus Tschechien kommende Geruchsbelästigung im Bereich Seiffen, Olbernhau und weit darüber hinaus.
„Ich freue mich, dass die Begegnung von einem sachlichen und konstruktiven
Meinungsaustausch geprägt war. Vertreter der tschechischen Behörden sagten endlich ein
Zusammenarbeit zu, nachdem das Thema bereits seit 15 Jahren auf der Tagesordnung steht“, resümiert Simone Lang. Barbara Hendricks erklärte, dass die Ursachen für den „Katzendreck-Gestank“ noch immer nicht gefunden wurden. Sie versicherte gleichzeitig, dass für weitere notwendige Analysen Mittel seitens des Bundesumweltministeriums zur Verfügung gestellt würden.
Hintergrund: Seit dem Jahr 2001 kämpft die Bürgerinitiative „Für saubere Luft im Erzgebirge“ Seiffen, Olbernhau und Umgebung für die Verbesserung der Luftqualität im Erzgebirge. Verursacht wird die Luftbelastung hauptsächlich durch Chemiebetriebe im
Böhmischen Becken und tritt vorwiegend bei Süd-/Ostluftströmungen auf.Diese Böhmische Luft führt bei vielen Anwohnern zu gesundheitlichen Problemen, wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Erkrankung der Atemwege, Herz-Kreislauf-Beschwerden usw. Der BI geht es vor allem um die Folgen der Luftbelastung, die Bedrohung der Gesundheit der Erzgebirger und hauptsächlich der Kinder.


Wahl zur Vorsitzenden der AG der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen

Dresden. Simone Lang, MdL und Vorstandsmitglied des sächsischen Landesverbandes für Hospizarbeit und Palliativmedizin, ist am 21. März 2015 zur Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Sachsen gewählt worden.

Die ASG ist ein Zusammenschluss aller SPD-Mitglieder im Gesundheitswesen. Darin engagieren sich Ärzte und Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Pflegeberufen, Krankenkassen und gesundheitspolitischen Initiativen. Die ASG beteiligt sich mit ihren Experten intensiv an der Reform des Gesundheitswesens und setzt sich für dessen sozial gerechte Ausgestaltung ein. „Mit meinen beruflichen Erfahrungen als Krankenschwester sowie in der Hospiz- und Palliativmedizin und unseren politischen Möglichkeiten möchte ich dazu beitragen, die Qualität der Gesundheitspolitik und medizinischen Versorgung in Sachsen zu verbessern, so Simone Lang.

Aktuelle Themen sind zurzeit beispielsweise die Crystal-Problematik im grenznahen Raum und die Eindämmung der durch Krankenhauskeime verursachten Infektionen. Ebenso das gesellschaftlich zurzeit breit diskutierte Thema Sterbehilfe, bei dem Simone Lang ihr fachliches Wissen jüngst während Podiumsdiskussionen in Schwarzenberg, Leipzig und Dresden aktiv eingebracht hat.


Projekt "Jugend fit fürs Ehrenamt" (Ausschreibung "sozial-genial")

Schwarzenberg. Das 2012 ins Leben gerufene stadteigene Förderprogramm „sozial-genial in Schwarzenberg“ fand in den vergangenen Jahren gute Resonanz. Die Förderung von Miniprojekten im Rahmen dieses Programms soll 2015 weitergeführt. Gefördert werden Mikroprojekte für kleine ESF-unerfahrene Träger und Einzelpersonen. Das Programm setzt auf niedrigschwellige lokale Angebote und Initiativen sowie zivilgesellschaftliches Engagement. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein "Agenda alternativ" wird das Bürgerbüro von Simone Lang (MdL) das  Projekt "Jugend fit fürs Ehrenamt" verwirklichen.

Inhalt des Projektes ist zunächst die Durchführung eines Workshops für Jugendliche, in denen diese fit für die ehrenamtliche Arbeit in den Schwarzenberger Vereinen gemacht werden. Ein erfahrener Dozent soll den Teilnehmern hier detaillierte Einblicke in rechtliche sowie organisatorische Arbeit in den Vereinen allgemein und im Vereinsvorstand speziell geben. Die Hemmschwellen vor der so wichtigen, ehrenamtlichen Mitarbeit sollen hier genommen werden – es gilt die Freude am Ehrenamt zu vermitteln!

In der darauf folgenden Arbeitsphase von einem Monat sollen die teilnehmenden Jugendlichen mit dem Dozenten und den Vereinen vor Ort gemeinsam konkrete Ideen entwickeln, wie eine zukünftige Mitarbeit der Jugendlichen in den Vereinen aussehen kann.

Ein Abschlussworkshop soll dann die Erkenntnisse zusammenfassen, dem Erfahrungsaustausch und der Netzwerkbildung dienen und zudem noch vorhanden Fragen aufklären. Das Projekt dient der Aktivierung der Stärken der Jugendlichen Schwarzenbergs und befähigt sie, zukünftig verstärkt an den Veränderungsprozessen in Schwarzenberg teilzuhaben.

Zielgruppe sind alle interessierten Jugendlichen von 16-27 Jahren.

 


Integration & Asyl

 



Integration & Asyl - was sind unsere Grundsätze in der Integrationspolitik, wann kann man mit SPD-Politikern zum Thema diskutieren und was halten wir eigentlich von den Thesen, die Pegida aufstellt?

Wenn Sie dazu Fragen haben, besteht für Sie auf der nachfolgend genannten Seite eine direkte Möglichkeit, unsere Fachpolitiker*innen zu kontaktieren.

Die Themenseite wird laufend aktualisiert:

http://www.spd-fraktion-sachsen.de/integration-und-asyl/